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07.02.2026 /10:49:12
UKRAINE-TICKER-Zeitung: Verdächtige nach Anschlag auf russischen General vor Verhör

07. Feb (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

10.44 Uhr - Nach dem versuchten Anschlag auf den russischen Militärgeheimdienst-General Wladimir Alexejew sollen zwei Verdächtige in Kürze verhört werden. Nach der Befragung soll Anklage erhoben werden, berichtet die russische Zeitung "Kommersant" unter Berufung auf Ermittlerkreise. Eine offizielle Bestätigung für die Festnahme der Verdächtigen liegt bislang nicht vor.

10.25 Uhr - Die USA dringen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge auf eine Lösung zur Beendigung des Krieges noch vor dem Sommer. Die Regierung in Washington habe eine neue Gesprächsrunde zwischen der Ukraine und Russland in einer Woche in Miami vorgeschlagen, erklärt Selenskyj in einer Stellungnahme seines Büros an Journalisten. Die Ukraine habe dem zugestimmt. Erst kürzlich waren zweitägige, von den USA vermittelte Friedensgespräche in Abu Dhabi ohne einen großen Durchbruch zu Ende gegangen.

09.29 Uhr - Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Energiesektor des Landes mit mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen angegriffen. Ziele seien das Stromnetz, Erzeugungsanlagen und Umspannwerke gewesen, teilt Selenskyj auf der Plattform X mit. "Jeden Tag könnte Russland echte Diplomatie wählen, aber es entscheidet sich für neue Angriffe", erklärt er weiter. Dem Land müsse die Fähigkeit genommen werden, die Kälte als Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen.

08.25 Uhr - Russland greift ukrainischen Angaben zufolge seit der Nacht massiv die Energieinfrastruktur des Landes an. Ziel seien Anlagen zur Stromerzeugung und -verteilung, teilt der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. "Der Angriff geht weiter", fügt er hinzu. Die Regierung habe im ganzen Land Notabschaltungen der Stromversorgung veranlasst. Die Reparaturarbeiten sollen beginnen, sobald es die Sicherheitslage zulasse.

06.14 Uhr - Der Luftraum im Südosten Polens ist wegen eines Militäreinsatzes gesperrt. Grund seien "ungeplante militärische Aktivitäten", teilt der Flugbeobachtungsdienst FlightRadar24 auf der Plattform X mit. Der Flughafen Lublin sei wegen eines Einsatzes von Nato-Flugzeugen in dem Gebiet nicht erreichbar. Bereits im vergangenen Monat hatten die Flughäfen Rzeszow und Lublin den Betrieb zeitweise eingestellt.

03.10 Uhr - US-Präsident Donald Trump deutet eine mögliche Entwicklung im russischen Krieg gegen die Ukraine an. Es gebe "sehr, sehr gute Gespräche", sagt Trump vor Journalisten. "Etwas könnte passieren", fügt er hinzu, ohne dies jedoch zu präzisieren. Der republikanische Präsident hatte versprochen, den Krieg zu beenden, was er bislang jedoch nicht umgesetzt hat.

(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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