| (Neu: Details) |
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| Brand, durchtrennte Kabel und einfacher Sprengsatz |
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| Verspätungen von bis zu 2,5 Stunden |
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| Verkehr läuft wieder an, bislang kein Bekennerschreiben |
| Rom, 07. Feb (Reuters) - Unbekannte haben am |
| Samstagmorgen das Bahnnetz in der Nähe der norditalienischen |
| Stadt Bologna sabotiert und damit für deutliche Verspätungen im |
| Zugverkehr am ersten Tag der Olympischen Winterspiele gesorgt. |
| Das Verkehrsministerium sprach von einem Akt "schwerer |
| Sabotage". Die Vorfälle erinnerten an den Auftakt der |
| Sommerspiele 2024 in Paris, als Saboteure das französische |
| TGV-Netz ins Chaos gestürzt hatten. |
Die Polizei berichtete von drei Vorfällen an unterschiedlichen Orten, die im Hochgeschwindigkeits- und Regionalverkehr zu Verspätungen von bis zu zweieinhalb Stunden führten. Einer Sprecherin zufolge bekannte sich zunächst niemand zu den Taten, die jedoch koordiniert wirkten. Der Verkehr normalisierte sich am Nachmittag langsam wieder.
Wie die Polizei mitteilte, wurde vor Morgengrauen nahe der Adriastadt Pesaro ein Schaltkasten in Brand gesetzt. In Bologna seien zudem Kabel zur Geschwindigkeitsmessung durchtrennt und in der Nähe sei ein einfacher Sprengsatz an den Gleisen entdeckt worden. Der Hochgeschwindigkeitsbahnhof von Bologna musste nach Angaben der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) vorübergehend gesperrt werden, am Nachmittag normalisierte sich der Verkehr langsam wieder. Die Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für Verbindungen in Italien von Norden nach Süden sowie in die Olympiastädte Mailand und Cortina d'Ampezzo.
(Bericht von Crispian Balmer, geschrieben von von Myria Mildenberger; Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)