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05.03.2026 /08:13:00
NAHOST-TICKER-Israel: Hegseth hat zum Durchhalten aufgefordert

05. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

08.01 Uhr - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Israel nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums aufgefordert, "bis zum Ende" durchzuhalten. Die USA stünden an der Seite Israels, habe Hegseth Verteidigungsminister Israel Katz in dem Telefonat in der Nacht gesagt, teilt das Ministerium mit. Katz habe Hegseth für die umfangreiche Unterstützung der USA bei der Verteidigung der israelischen Bürger gegen die iranische Raketenbedrohung gedankt.

07.17 Uhr - Iran kündigt Vergeltung für die Versenkung der Fregatte "Dena" in internationalen Gewässern vor Sri Lanka an. "Die USA werden den Präzedenzfall, den sie geschaffen haben, bitter bereuen", schreibt Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. An Bord des Kriegsschiffes seien fast 130 Seeleute gewesen.

06.50 Uhr - Israel startet eine neue Welle umfassender Angriffe auf Teheran. Das teilt die israelische Armee mit.

06.39 Uhr - Der Iran versichert, die Türkei nicht angegriffen zu haben. Es sei keine Rakete in Richtung Türkei abgeschossen worden, erklärt die Armee. Am Mittwoch hatten Nato-Kräfte eine ballistische Rakete auf dem Flug in Richtung Türkei abgefangen. Die Regierung in Ankara bestellte daraufhin den iranischen Botschafter ein. Die Nato verurteilte den Angriff auf ein Partnerland und betonte, das Militärbündnis stehe fest an der Seite seiner Alliierten.

05.55 Uhr - US-Energieminister Chris Wright bezeichnet die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Energiemärkte als vorübergehend. Ein Anstieg der Benzinpreise sei ein kleiner Preis, der für die militärischen Ziele der USA zu zahlen sei, sagt er dem Sender Fox News. Die Welt sei gut mit Öl versorgt. Die US-Marine werde zudem bald Tanker durch die blockierte Straße von Hormus eskortieren.

03.30 Uhr - Nach einer Explosion vor der Küste Kuwaits ist ein Tanker beschädigt worden und leckgeschlagen. Das meldet die britische Seefahrtsbehörde UKMTO. Die Besatzung sei in Sicherheit. Nach der Explosion sei ein kleines Boot gesichtet worden, das sich vom Ort des Geschehens entfernt habe. Das kuwaitische Innenministerium teilte mit, der Vorfall habe sich außerhalb der Hoheitsgewässer des Landes ereignet.

03.16 Uhr - Die Sorge vor einer längeren Schließung der Straße von Hormus wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran treibt am Donnerstag die Ölpreise an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuert sich um gut zwei Prozent auf 83,07 Dollar. US-Leichtöl WTI kostet mit 76,60 Dollar 2,6 Prozent mehr. Die wichtige Schifffahrtsroute für den Energietransport ist seit Tagen blockiert.

02.10 Uhr - Kanada organisiert wegen des Nahost-Konflikts die Ausreise von mehr als 2000 Staatsbürgern aus der Region. Außenministerin Anita Anand teilt am Mittwoch mit, die Regierung organisiere Plätze auf kommerziellen Flügen, chartere Flugzeuge und biete Bodentransporte in Nachbarländer an. Der kommerzielle Flugverkehr in der Region ist seit Tagen weitgehend lahmgelegt.

01.45 Uhr -Die Republikaner im US-Senat blockieren eine parteiübergreifende Resolution, die den Militäreinsatz gegen den Iran stoppen soll. Der Senat stimmt am Mittwoch mit 53 zu 47 Stimmen dagegen, die Vorlage weiter zu behandeln. Mit der Resolution soll der Kongress sein verfassungsmäßiges Recht zurückerlangen, Kriege zu erklären. Die Republikaner argumentieren jedoch, Präsident Donald Trump handele im Rahmen seiner Befugnisse als Oberbefehlshaber. "Dies ist kein 'ewiger Krieg'", sagte der republikanische Senator Jim Risch. "Das wird sehr schnell enden."

(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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