| * | Nikkei-Index gibt anfängliche Gewinne wieder ab | |
| * | Börse in Südkorea legt gegen den Trend zu | |
| * | Nvidia-Kooperation treibt Samsung und Hyundai | |
| Tokio, 17. Mrz (Reuters) - Nach anfänglichen Gewinnen | ||
| haben sich die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten erneut | ||
| zurückgezogen. Steigende Ölpreise und die anstehenden | ||
| Notenbanktreffen verunsicherten Investoren. In Tokio gab der | ||
| Nikkei-Index <.N225> am Dienstag 0,1 Prozent auf 53.700 Punkte | ||
| nach, nachdem er zwischenzeitlich mehr als ein Prozent zugelegt | ||
| hatte. "Der Nikkei bewegt sich dieser Tage gegenläufig zu den | ||
| Ölpreisen", sagte Kazuaki Shimada, Stratege bei IwaiCosmo | ||
| Securities. Anleger verkauften Chip-Werte, da es von | ||
| Nvidia <NVDA.O> über Nacht keine große positive Überraschung | ||
| gegeben habe. | ||
Die Aktien von Advantest, einem Zulieferer von Nvidia, fielen um 2,5 Prozent. Die Papiere des Technologie-Investors SoftBank verloren ebenfalls rund zwei Prozent. Die größten Verlierer waren Zulieferer des Technologiesektors wie Furukawa Electric mit einem Minus von gut sechs Prozent. Auf der Gewinnerseite standen dagegen die Papiere der Reederei Kawasaki Kisen mit einem Plus von sechs Prozent, gefolgt vom Arzneimittelhersteller Daiichi Sankyo mit einem ähnlich starken Zuwachs.
Auch in China gaben die Aktienmärkte anfängliche Gewinne wieder ab. Die Börse in Shanghai und der CSI 300 fielen jeweils um knapp ein Prozent. US-Präsident Donald Trump verschob sein für Ende März geplantes Gipfeltreffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping wegen des Iran-Krieges.
Gegen den Trend zog in Südkorea der Kospi um 1,6 Prozent an. Eine Zusammenarbeit mit dem US-Chipkonzern Nvidia trieb vor allem Samsung und Hyundai an. Die Aktien von Samsung Electronics kletterten um knapp drei Prozent. Nvidia-Chef Jensen Huang hatte zuvor erklärt, der südkoreanische Halbleiterhersteller produziere die neuen KI-Chips des Unternehmens. Die Papiere von Hyundai Motor und der Schwestergesellschaft Kia gewannen ebenfalls gut drei Prozent. Sie kündigten eine Ausweitung ihrer Partnerschaft mit Nvidia für Technologien zum autonomen Fahren an.
Mit Spannung warteten Anleger zudem auf eine Reihe von Notenbank-Treffen im Wochenverlauf. Den Auftakt machte die australische Zentralbank, die eine Zinserhöhung auf 4,1 Prozent beschloss und damit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen erhöhte. Die Entscheidung fiel jedoch mit fünf zu vier Stimmen knapp aus, was für Unklarheit über den weiteren Weg in der Zinspolitik sorgte. Auch die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank, die Bank of England und die Bank of Japan beraten in dieser Woche über die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges. Es wird jedoch erwartet, dass sie ihre Geldpolitik zunächst unverändert lassen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Dienstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei <.N225> | 53.700,39 | -0,1% |
| Topix | 3.627,07 | +0,5% |
| Shanghai | 4.052,16 | -0,8% |
| CSI300 | 4.639,44 | -0,7% |
| Hang Seng <.HSI> | 25.887,18 | +0,2% |
| Kospi | 5.640,48 | +1,6% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar <EUR=> | 1,1481 |
| Pfund/Dollar <GBP=> | 1,3289 |
| Dollar/Yen <JPY=> | 159,35 |
| Dollar/Franken <CHF=> | 0,7889 |
| Dollar/Yuan <CNY=> | 6,8889 |
| Dollar/Won <KRW=> | 1.490,98 |
(Bericht von Gregor Stuart Hunter, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)