17. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
09.55 Uhr - Die EU setzt nach den Worten ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas im Konflikt um die Straße von Hormus auf Diplomatie. Es müssten diplomatische Wege gefunden werden, um die Seestraße offen zu halten, sagt Kallas der Nachrichtenagentur Reuters. "Niemand ist bereit, seine Leute in der Straße von Hormus in Gefahr zu bringen." Damit reagiert sie auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, Kriegsschiffe zum Schutz der Handelsroute zu entsenden. Ein diplomatischer Ansatz sei nötig, um Krisen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Dünger und Energie zu verhindern, fügt Kallas hinzu.
09.15 Uhr - Die iranische Ölproduktion und die Exporte laufen nach Angaben aus dem Parlament in Teheran ohne Unterbrechung weiter. Auch auf der Insel Charg gehe der Alltag seinen gewohnten Gang, zitiert die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim einen Sprecher des Energieausschusses. Die USA hatten in der vergangenen Woche militärische Ziele auf der für die Ölausfuhr wichtigen Insel angegriffen. Der Sprecher droht zudem, jeder weitere Angriff auf Charg werde zu einer "größeren Demütigung als in der Straße von Hormus" führen. Dort blockiert der Iran die Durchfahrt von Schiffen, die er den USA oder Israel zuordnet.
09.08 Uhr - Das israelische Militär nimmt Medienberichten zufolge den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani ins Visier. Es sei zunächst unklar, ob er bei Angriffen getötet oder verletzt worden sei, berichten israelische Medien. Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.
07.00 Uhr - Bei neuen Angriffen des Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Mensch getötet worden. In Abu Dhabi sei ein pakistanischer Staatsbürger durch Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete ums Leben gekommen, teilen die Behörden mit. Zudem traf den zweiten Tag in Folge eine Drohne eine Ölanlage im Hafen Fudschaira. Ein weiterer Drohnenangriff verursachte dem Medienbüro von Abu Dhabi zufolge ein Feuer auf dem Schah-Gasfeld. Verletzt worden sei dort niemand. Der Luftraum über den Emiraten wurde zeitweise geschlossen. Das Schah-Feld liegt 180 Kilometer südwestlich von Abu Dhabi und ist eines der größten seiner Art weltweit. Fudschaira ist ein wichtiger Hafen für die Ölexporte der Emirate.
06.50 Uhr - Im Iran sind einem Medienbericht zufolge zehn Ausländer wegen Spionage festgenommen worden. Der Geheimdienst der Revolutionsgarde werfe ihnen vor, Informationen über sensible Standorte gesammelt und operative Einsätze im Nordosten des Landes vorbereitet zu haben, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim. Zur Staatsangehörigkeit der Festgenommenen wurden zunächst keine Angaben gemacht.
03.27 Uhr - Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben mit einer weiteren Angriffswelle die Infrastruktur der Hisbollah in Beirut an. Dies teilt die Armee mit.
02.58 Uhr - Südkorea hat nach eigenen Angaben bislang keine formelle Anfrage zur Entsendung von Truppen oder Marineschiffen in die Straße von Hormus erhalten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Seoul mit
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