| (neu: | Statement der Bawag) | |
| * | Bawag bestätigt unverbindliches Angebot für irische | |
| PTSB | ||
| * | Entscheidung über verbindliche Offerte und Preis noch | |
| offen | ||
| * | Irischer Staat sucht Käufer für seinen | |
| 57-Prozent-Anteil | ||
| Wien, 18. Mrz (Reuters) - Die österreichische | ||
| Bawag macht im Bieterrennen um die irische Bank | ||
| Permanent TSB (PTSB) ernst. Das Wiener Geldhaus | ||
| bestätigte am Mittwoch, ein unverbindliches Angebot für die | ||
| Übernahme des Instituts eingereicht zu haben. Die Offerte sehe | ||
| den Erwerb aller Aktien gegen eine Barzahlung vor, teilte die | ||
| Bawag mit. | ||
Es sei jedoch noch keine endgültige Entscheidung gefallen, ob tatsächlich ein verbindliches Angebot abgegeben werde, hieß es in der Mitteilung weiter. Auch über den möglichen Kaufpreis oder die genauen Konditionen sei noch nicht entschieden worden. Damit reagierte die Bawag auf eine entsprechende Pflichtmitteilung der PTSB, die kurz zuvor das Interesse der Österreicher öffentlich gemacht hatte. Die Bawag betonte, sie nehme weiterhin an dem formalen Verkaufsprozess teil.
PTSB hatte sich im Oktober 2025 selbst zum Verkauf gestellt. Ziel ist es, die hohe Nachfrage internationaler Investoren zu nutzen und dem irischen Staat den Ausstieg zu ermöglichen. Die Regierung in Dublin hält noch 57,4 Prozent an der Bank. PTSB ist das kleinste der drei irischen Geldhäuser, die vor über 15 Jahren während der Finanzkrise vom Staat gerettet werden mussten.
Der Verkaufsprozess soll in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Der irische Bankensektor gilt als stark konzentriert, nachdem sich vor vier Jahren die belgische KBC <KBC.BR> und die britische NatWest aus dem Markt zurückgezogen hatten. Die Bawag bezeichnet sich selbst als paneuropäische Bankengruppe und ist neben den Kernmärkten Österreich und Deutschland auch in den USA, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien aktiv.
(Bericht von Alexandra Schwarz-Goerlich, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)