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18.03.2026 /13:50:12
BMW-Vertriebschef sieht Preisstabiliserung in China

München, 18. Mrz (Reuters) - BMW <BMWG.DE>-Vertriebschef Jochen Goller sieht Anzeichen für eine Preisstabilisierung in China. Zum Teil seien auch höhere Preise zu sehen, sagte Goller am Mittwoch. "Deswegen gehen wir davon aus, dass sich der Trend jetzt festgesetzt hat." BMW sei überall in der Welt profitabel, auch in China. Zugleich wolle der Münchner Autobauer nicht jeden Preiskampf mitmachen. Wachstum in der Volksrepublik versprächen die neuen Modelle, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. 2025 war der BMW-Absatz in China noch um 12,5 Prozent zurückgegangen.

In China tobt seit Jahren ein heftiger Preiskampf, vor allem bei Elektroautos. Auch BMW hat Berichten zufolge Anfang des Jahres die Preise für einige Fahrzeuge zum Teil deutlich gesenkt. Die Münchner hoffen auf die Modelle der "Neuen Klasse", mit denen sie wieder Marktanteile zurückgewinnen wollen. Als erstes Fahrzeug der Reihe soll im April bei der Automesse in Peking eine China-Version des vollelektrischen iX3 vorgestellt werden. Anfang kommenden Jahres soll dann die Limousine i3 folgen.

(Bericht von Rachel More, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

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