18. Mrz (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
14.50 Uhr - Der EU-Gipfel muss am Donnerstag nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz eine Einigung über die weitere Finanzierung der Ukraine finden. "Wir müssen in der EU jetzt schnell zu einer Einigung über das sogenannte zwanzigste Sanktionspaket (gegen Russland) kommen", sagt der Kanzler in seiner Regierungserklärung im Bundestag. "Und wir müssen auch dringend den bereits vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Auszahlung bringen." Er setze sich dafür mit "Nachdruck" ein. "Wir dürfen dabei auch keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land aus der Europäischen Union, das jetzt aus innenpolitischen Gründen und eines dort geführten Wahlkampfes diese Blockade in Europa gegenwärtig aufbaut", fügt Merz in Anspielung auf Ungarn hinzu, wo im April ein neues Parlament gewählt wird. Sowohl Ungarn als auch die Slowakei haben die Freigabe des eigentlich bereits von der EU beschlossenen Milliardenkredits immer wieder blockiert.
13.44 Uhr - Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez versichert der Ukraine trotz der Lage im Nahen Osten anhaltende Unterstützung. Zwar beherrsche die Krise in Nahost derzeit die Gespräche, sagt Sanchez. "Aber ich möchte der ukrainischen Regierung sagen, dass nichts und niemand uns vergessen lassen wird, was in der Ukraine geschieht." Die Hilfe werde mit derselben Intensität fortgesetzt.
13.15 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet ungeachtet der jüngsten transatlantischen Spannungen wegen des Iran-Kriegs keine Konsequenzen der Unterstützung der USA für die Ukraine. "Es gibt eine breite Unterstützung für die Ukraine in der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten von Amerika", sagt Wadephul in Berlin. "Deswegen habe ich keinen Zweifel daran, dass am Ende die USA ihren Kurs weiter fortführen und die Ukraine weiter unterstützen werden." Dessen ungeachtet sei es allerdings so, dass die USA ihre militärische Unterstützung deutlich zurückgefahren hätten. "Deutschland ist in den vergangenen Jahren mit Abstand der größte Unterstützer der Ukraine gewesen", betont der Minister. "Insofern ändert sich da für uns überhaupt gar nichts."
(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)