18. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
21.38 Uhr - Katar erklärt den Sicherheits- und Militärattaché der iranischen Botschaft zur unerwünschten Person. Er müsse das Land binnen 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium mit. Die Regierung in Doha begründet die Entscheidung mit wiederholten Angriffen des Iran auf das Land. Zuletzt sei die Industriestadt Ras Laffan Ziel einer Attacke gewesen.
20.32 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dringt in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi auf ein Ende der Angriffe auf kritische Infrastruktur. Zudem habe die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus Priorität für Europa, sagt ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Kallas habe betont, dass die EU auf Deeskalation und eine diplomatische Lösung setze.
19.54 Uhr - Die Nachfrage nach Lagerkapazitäten für Destillate in den USA hat sich dem Broker Tank Tiger zufolge seit Beginn des Iran-Krieges mehr als verdreifacht. Händler spekulieren darauf, dass die gestiegenen Preise in Europa und Asien die US-Exporte von Diesel und Kerosin ankurbeln. Die wöchentlichen Gebote für Lagerraum seien im laufenden Monat im Vergleich zum Februar um 242 Prozent auf 1,3 Millionen Barrel gestiegen, sagt Tank-Tiger-Manager Steven Barsamian. Dies sei das bisher deutlichste Signal dafür, dass sich der Markt auf eine anhaltende Störung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus einstelle.
19.46 Uhr - Katars staatlicher Energiekonzern QatarEnergy bestätigt Raketenangriffe auf die Industriestadt Ras Laffan. Dabei seien schwere Schäden entstanden. Rettungskräfte seien im Einsatz, um Brände einzudämmen, teilt das Unternehmen mit. Berichte über Opfer liegen demnach zunächst nicht vor. Alle Mitarbeiter seien in Sicherheit. Iranische Staatsmedien hatten Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar angekündigt.
19.38 Uhr - Die US-Regierung will Insidern zufolge die Vorschriften für den Verkauf von speziellem Sommerbenzin vorübergehend aussetzen. Damit wolle Präsident Donald Trump den Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Konflikts dämpfen, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Durch den Schritt müssten Raffinerien und Tankstellen nicht wie üblich auf die teureren, smogreduzierenden Sommersorten umstellen. Zudem dürfe Benzin mit einem Ethanolanteil von 15 Prozent (E15) auch in der Hauptreisezeit im Sommer verkauft werden. In den USA gelten in den warmen Monaten normalerweise strengere Umweltauflagen. Das vorgeschriebene Sommerbenzin ist weniger flüchtig als Winterbenzin, um die Verdunstung bei Hitze zu verringern und so die Bildung von Smog zu begrenzen. Die Herstellung ist jedoch aufwendiger.
19.09 Uhr - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt den Einschlag eines Geschosses in unmittelbarer Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Ein Gebäude 350 Meter vom Reaktor entfernt ist nach Angaben von IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag getroffen und zerstört worden. Der Reaktor selbst sei unbeschädigt, Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.
19.03 Uhr - Großbritannien will seine Partner am Golf angesichts iranischer Angriffe stärker unterstützen und kündigt den Kauf zusätzlicher Raketen an. Geplant sei die Bestellung weiterer Lightweight Multirole Missiles von Thales UK, um sowohl die eigenen Streitkräfte als auch Partner in der Region auszurüsten, teilt das Verteidigungsministerium mit. Zudem werde man Ausbildungsprogramme in Großbritannien anbieten. Bei einem Treffen mit Vertretern mehrerer Golfstaaten sowie Rüstungskonzernen wie BAE Systems sei erörtert worden, wie neue Ausrüstung schneller bereitgestellt werden könne.
18.43 Uhr - Das saudi-arabische Militär habe vier ballistische Raketen auf dem Flug in Richtung der Hauptstadt Riad abgefangen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Nach einer ersten Bestandsaufnahme seien keine Schäden entstanden.
17.53 Uhr - Die UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) schlägt einen sicheren Korridor vor, um rund 20.000 im Golf festsitzende Seeleute zu evakuieren. Das von Bahrain, Japan, Panama, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereichte Papier zielt darauf ab, die Evakuierung von Handelsschiffen zu erleichtern. Die USA unterstützen den Vorstoß. Wegen des Krieges im Iran und der Drohung Teherans, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, liegen Hunderte Schiffe vor Anker. IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez zufolge sind durch den Konflikt mindestens sieben Seeleute getötet worden. Der Iran erklärt dagegen in einer separaten Stellungnahme an die IMO, seine Behörden leisteten den Seeleuten humanitäre Hilfe.
17.43 Uhr - Israel hat nach eigenen Angaben zwei weitere Brücken über den Litani-Fluss im Libanon zerstört. Diese seien von der Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Süden zu schmuggeln, erklärt Verteidigungsminister Israel Katz. "Dies ist eine klare Botschaft an die libanesische Regierung: Israel wird nicht zulassen, dass die Hisbollah die staatliche Infrastruktur des Libanon nutzt", sagt Katz. Am Freitag hatte das israelische Militär eine Brücke im Südlibanon zerstört.
16.44 Uhr - Der US-Geheimdienst geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die iranische Regierung trotz der andauernden Angriffe weiter arbeitsfähig ist. "Das Regime im Iran scheint intakt zu sein", sagt Tulsi Gabbard, Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, zu Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss. Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen und tue dies auch. "Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnen-Kapazitäten wieder aufzubauen", so Gabbard.
16.01 Uhr - Bei einem iranischen Raketenangriff auf Tel Aviv sind nach israelischen Militärangaben in der Nacht zwei Menschen durch Streumunition getötet worden. Ein Ehepaar stirbt in seiner Wohnung, zudem wird ein Bahnhof beschädigt. Militärsprecher Nadav Shoshani wirft der Regierung in Teheran ein Kriegsverbrechen vor, da gezielt Zivilisten ins Visier genommen würden. Eine iranische Stellungnahme liegt nicht vor. Die Abwehr solcher Geschosse gilt als schwierig, da sie sich in der Luft in viele kleine Sprengkörper zerlegen. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, allerdings sind weder Israel noch der Iran dem Abkommen beigetreten.
15.55 Uhr - Die Nato-Verbündeten beraten Generalsekretär Mark Rutte zufolge gemeinsam darüber, wie die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann. "Wir sind uns natürlich alle einig, dass der Handel wieder aufgenommen werden muss", sagt Rutte bei einem Besuch in Norwegen. Die Alliierten arbeiteten gemeinsam an einer Lösung.
15.10 Uhr - Nach einem Angriff auf das iranische Gasfeld Pars sind die Gaslieferungen in den Irak einem Insider zufolge unterbrochen. Die Führung in Teheran habe das Gas nach der Attacke für den Eigenbedarf umgeleitet, sagt ein hochrangiger irakischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Der Iran deckt zwischen einem Drittel und 40 Prozent des irakischen Gas- und Strombedarfs. Israelischen Medienberichten zufolge soll Israel den Angriff mit Zustimmung der USA ausgeführt haben. Das israelische Militär nimmt dazu zunächst keine Stellung.
14.16 Uhr - Russland verurteilt den Angriff in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Der Einschlag sei nur wenige Meter von einem Reaktorblock entfernt erfolgt, sagt Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa. Sie fordert die USA und Israel auf, die Angriffe auf die Atomanlagen der Islamischen Republik einzustellen. Russland hat das Kraftwerk gebaut und unterstützt den Iran bei dessen Betrieb. Die Führung in Teheran hatte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zuvor mitgeteilt, dass es keine Schäden oder Verletzte gebe.
14.11 Uhr - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) weiß nach eigenen Angaben nichts über den Status der neuen iranischen Anreicherungsanlage in Isfahan. Die Anlage befinde sich in einem unterirdischen Komplex, sagt IAEA-Chef Rafael Grossi. "Sie ist unterirdisch, aber wir haben sie noch nicht besucht", erklärt Grossi, der sich zu Gesprächen mit der US-Regierung in Washington aufhält.
14.05 Uhr - Die iranischen Revolutionsgarden fordern Staatsmedien zufolge zur Evakuierung mehrerer Ölanlagen in der Golfregion auf. Die Warnungen richteten sich an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, heißt es.
13.35 Uhr - Im Iran ist am Mittwoch ein schwedischer Bürger hingerichtet worden, wie die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard mitteilt. Die Person, deren Name nicht genannt wurde, sei im Juni vergangenen Jahres im Iran festgenommen worden. Schweden habe den Fall seither wiederholt bei iranischen Behörden zur Sprache gebracht, erklärt Stenergard. "Die Todesstrafe ist eine unmenschliche, grausame und unumkehrbare Strafe." Zudem habe das Gerichtsverfahren nicht rechtsstaatlichen Standards entsprochen. Zu den Vorwürfen, die zu dem Todesurteil führten, lagen zunächst keine Angaben vor.
12.36 Uhr - Saudi-Arabien lädt die Außenminister arabischer und islamischer Staaten nach Riad zu einem Krisentreffen ein, um den Krieg und seine Folgen zu beraten. Einer türkischen diplomatischen Quelle zufolge nehmen Vertreter aus Ländern wie der Türkei, Ägypten, Katar, Syrien und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil. Der türkische Außenminister Hakan Fidan werde dabei die Notwendigkeit einer friedlichen Verhandlungslösung betonen, verlautet aus Ankara.
12.30 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt nicht an eine friedliche Übergabe der Macht im Iran. "Natürlich kann es zu einem Regimewechsel kommen. Und angesichts der Brutalität (...) dieses Regimes ist es auch wünschenswert, dass es zu einem Regimewechsel kommt", sagt Wadephul in Berlin. Nur sei es nicht so, dass militärische Engagements von außen etwa im Irak oder auch in Libyen "zu einem geordneten Regimewechsel in der Weise geführt haben, dass es hinterher eine freiheitliche, demokratische, rechtsstaatliche Struktur gegeben hat", betont Wadephul. Dies sei "die nüchterne Analyse, die wir ziehen müssen, und das ist die Grundlage aller Überlegungen, die wir jetzt haben."
12.01 Uhr - Der schwedische Geheimdienst Säpo warnt in seinem Jahresbericht vor einer wachsenden Bedrohung, die vom Iran und Russland ausgeht. Der Krieg der USA und Israels gegen die Islamische Republik erhöhe das Risiko für jüdische und amerikanische Ziele in Schweden, sagt Behördenchefin Charlotte von Essen. Der Iran nutze dabei kriminelle Banden für seine Zwecke.
11.51 Uhr - Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärt, der iranische Geheimdienstminister Esmail Chatib sei bei einem Angriff in der Nacht getötet worden. Eine Bestätigung aus Teheran liegt zunächst nicht vor. Zudem hätten er und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das Militär ermächtigt, weitere hochrangige iranische Vertreter ohne erneute Rücksprache zu töten, fügt Katz hinzu.
11.43 Uhr - Frankreich wertet die israelische Forderung an die libanesische Regierung zur Entwaffnung der Hisbollah-Miliz als unrealistisch. Der französische Libanon-Gesandte Jean-Yves Le Drian sagt dem Sender France Info, Israel selbst habe es während seiner langen Besatzung nicht geschafft, die Miliz zu besiegen. Daher könne man dies nun nicht von der libanesischen Regierung innerhalb von drei Tagen verlangen, zudem noch während laufender Kämpfe zwischen israelischen Truppen und Hisbollah-Milizionären.
11.35 Uhr - Russland kritisiert die gezielte Tötung von Mitgliedern der iranischen Führungsspitze. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnet den Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani als Mord. Man verurteile unmissverständlich alle Handlungen, die darauf abzielten, Mitglieder der Führung des souveränen Irans zu ermorden oder zu eliminieren, sagt Peskow vor der Presse.
10.40 Uhr - Die Nato verlegt nach türkischen Angaben ein weiteres Raketenabwehrsystem vom Typ Patriot in die südtürkische Provinz Adana. Die Maßnahme diene der Sicherung des türkischen Luftraums und dem Schutz der Bevölkerung, teilt das Verteidigungsministerium in Ankara mit. In Adana liegt der Luftwaffenstützpunkt Incirlik, auf dem neben türkischen Truppen auch Soldaten der USA und anderer verbündeter Staaten stationiert sind. Der Türkei zufolge befindet sich dort bereits ein Patriot-System der Spanier. Seit Beginn des Kriegs gegen den Iran wurden nach türkischen Angaben drei von der Islamischen Republik aus gestartete Raketen abgefangen.
10.30 Uhr - Die Zahl der Todesopfer bei den neuen israelischen Luftangriffen in Beirut ist den libanesischen Behörden zufolge auf mindestens zehn gestiegen. Ein zehnstöckiges Gebäude sei zerstört worden, teilen die Behörden mit. Die Angriffe erschütterten die libanesische Hauptstadt die ganze Nacht hindurch bis in den Morgen. Getroffen wurden Gebäude in Vierteln, die sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums und des Regierungssitzes befinden. Das israelische Militär teilt mit, es habe als Reaktion auf massiven Raketenbeschuss durch die Hisbollah eine nächtliche Angriffswelle auf die Infrastruktur der Miliz gestartet. Vor einem der vier Angriffe auf Beirut hatte das Militär eine Warnung auf Online-Plattformen herausgegeben, nicht jedoch vor den anderen drei.
08.21 Uhr - Der Iran sieht sich durch die Tötung von Sicherheitschef Ali Laridschani und anderen hochrangigen Führungsmitgliedern nicht in seiner Handlungsfähigkeit beeinträchtigt. Die USA und Israel verstünden nicht, dass die Islamische Republik ein robustes politisches System sei, das nicht von einzelnen Personen abhänge, sagt Außenminister Abbas Araghtschi in einem Interview des Senders Al-Dschasira. Der Staat funktioniere weiter.
08.00 Uhr - Bei neuen israelischen Luftangriffen auf Beirut sind im Zentrum der libanesischen Hauptstadt den Behörden zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. 24 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt das libanesische Gesundheitsministerium mit. Die ersten Angriffe in der Nacht erfolgten offenbar ohne Vorwarnung. Ein Luftangriff gegen 01.30 Uhr Ortszeit im Stadtteil Suka al-Blat zerstörte mehrere Stockwerke eines Wohnblocks, ein weiterer Angriff traf mindestens zwei Stockwerke eines Gebäudes im benachbarten Stadtteil Basta. Ein späterer Angriff gegen 05.30 Uhr habe das in der Nähe gelegene Viertel Bachura getroffen. Diesem war jedoch eine Warnung des israelischen Militärs auf Online-Portalen vorausgegangen, in der eine Einrichtung der Hisbollah als Ziel benannt wurde. Berichte über Opfer lagen aus Bachura zunächst nicht vor.
07.15 Uhr - Der Iran hat seine Drohnen- und Raketenangriffe in der Nähe von Städten in Golfstaaten damit begründet, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den Städten untergekommen, sagt Außenminister Abbas Araghtschi iranischen Medien zufolge dem arabischen Sender Al-Dschasira. "Überall dort, wo sich amerikanische Streitkräfte sammelten oder ihre Einrichtungen waren, wurden sie ins Visier genommen", sagte der iranische Chefdiplomat. "Es ist möglich, dass einige dieser Orte in der Nähe von Städten lagen." Araghtschi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
06.35 Uhr - Im Iran ist einem Medienbericht zufolge ein Mann wegen Spionage für Israel hingerichtet worden. Dem Mann sei nachgewiesen worden, dass er dem israelischen Geheimdienst Mossad Bilder und Informationen über sensible Standorte im Iran geliefert habe, meldet die mit den Justizbehörden verbundene Nachrichtenagentur Misan am Mittwoch. Der Iran hat in den vergangenen Jahren immer wieder Menschen hingerichtet, denen Verbindungen zum Mossad und die Unterstützung israelischer Geheimdiensteinsätze in der Islamischen Republik vorgeworfen wurden.
03.40 Uhr - In Ramat Gan nahe Tel Aviv werden ein Mann und eine Frau durch Splitter einer abgefangenen iranischen Rakete getötet. Die Opfer seien nur wenige Meter vom Schutzraum entfernt gewesen, teilt die Polizei mit. Damit steigt die Zahl der Kriegstoten in Israel dem Rettungsdienst Magen David Adom zufolge auf mindestens 14.
03.27 Uhr - Ein iranischer Flugkörper schlägt nach Angaben des australischen Ministerpräsidenten Anthony Albanese nahe der Al-Minhad-Luftwaffenbasis seines Landes in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein. Alle australischen Soldaten seien in Sicherheit, sagt Albanese. Durch ein kleines Feuer nach dem Einschlag auf einer Zufahrtsstraße zur Basis seien ein Unterkunftsgebäude und eine medizinische Einrichtung leicht beschädigt worden.
01.50 Uhr - Die US-Botschaft in Bagdad wird Sicherheitskreisen zufolge von einer Drohne angegriffen. In dem Gebiet sei eine Explosion zu hören gewesen, heißt es weiter.
00.30 Uhr - US-Streitkräfte greifen nach eigenen Angaben Stellungen entlang der iranischen Küste nahe der Straße von Hormus an. Die dort stationierten iranischen Anti-Schiff-Raketen stellten eine Gefahr für die internationale Schifffahrt dar, teilt das US-Militär mit.
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