Düsseldorf, 19. Mrz (Reuters) - Der Bahntechnikkonzern Vossloh <VOSG.DE> hat im vergangenen Jahr Rekordwerte bei Umsatz und Auftragseingang erzielt und will seinen Aktionären eine höhere Dividende zahlen. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf die Bestmarke von 1,34 Milliarden Euro, wie der Bahnzulieferer am Donnerstag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Sondereffekten stieg um 13,7 Prozent auf 119,6 Millionen Euro. Die Dividende soll um fünf Cent auf 1,15 Euro je Aktie erhöht werden. Für 2026 kündigte der Vorstand einen weiteren Wachstumsschub an: Der Umsatz soll 1,56 bis 1,66 Milliarden Euro erreichen.
"2025 war für Vossloh ein erfolgreiches und zugleich strategisch bedeutendes Jahr", sagte Vorstandschef Oliver Schuster. Als wichtigen Meilenstein nannte er die Übernahme des französischen Betonschwellenherstellers Sateba. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Konzerns sei ungebrochen hoch. Der Auftragseingang stieg auf einen neuen Rekordwert von knapp 1,4 Milliarden Euro. Wachstumsimpulse kamen aus großen Infrastrukturprojekten, unter anderem in Algerien und China. Der Auftragsbestand überschritt zum Jahresende erstmals die Marke von einer Milliarde Euro.
Die Übernahme von Sateba trieb jedoch auch die Nettofinanzverschuldung deutlich in die Höhe auf 491,5 Millionen Euro nach 88,7 Millionen Euro im Jahr zuvor. Gleichzeitig verbesserte sich der freie Barmittelzufluss (Free Cashflow) um knapp 15 Prozent auf 98,8 Millionen Euro.
(Bericht von Anneli Palmen, Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)