Frankfurt, 20. Mrz (Reuters) - Der Mannheimer Schmierstoffhersteller Fuchs <FPEn.DE> hat im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts schwieriger Marktbedingungen Umsatz und Ergebnis weitgehend stabil gehalten. "2025 war aus geopolitischer Sicht ein anspruchsvolles Jahr. Neben zahlreichen Kriegen war insbesondere die US-amerikanische Zollpolitik eine Herausforderung", erläuterte Vorstandschef Stefan Fuchs am Freitag bei der Präsentation der Jahresbilanz. "In unserem Heimatmarkt Deutschland belasteten hohe Energiepreise sowie eine mit Absatzrückgängen zu kämpfende Automobilindustrie."
Der Umsatz des im Nebenwerteindex MDax <.MDAXI> gelisteten Herstellers von Getriebeölen kletterte 2025 um ein Prozent auf 3,56 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verharrte mit 435 (2024: 434) Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Nach Steuern betrug der Gewinn 306 (2024: 302) Millionen Euro. "Der erneut hohe Freie Cashflow vor Akquisitionen von 316 Millionen Euro bekräftigt uns darin, die 24. Dividendenerhöhung in Folge vorzuschlagen", betonte Fuchs. Für das Jahr 2025 sollen 1,23 (1,17) Euro je Vorzugsaktie und 1,22 (1,16) Euro je Stammaktie an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
Der Vorstandschef verwies darauf, dass die dezentrale Organisationsform von Fuchs sowie das flächendeckende Netz von Werken und Landesgesellschaften sich als Erfolgsfaktor erwiesen hätten. "Wir sind in allen großen Märkten nach dem Prinzip "local for local" aktiv", sagte der Manager. Damit sei die Basis gelegt, um 2026 einen Umsatz von um die 3,7 Milliarden Euro sowie ein Ebit von um die 450 Millionen Euro zu erzielen.
(Bericht von Ralf Banser, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)