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21.03.2026 /12:24:26
NAHOST-TICKER-Indischer Ministerpräsident spricht mit iranischem Präsidenten

21. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

12.20 Uhr - Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen, wie er auf der Plattform X schreibt. Er verurteile Angriffe auf kritische Infrastruktur im Nahen Osten. Zugleich bekräftigte Modi, es sei wichtig, dass Schifffahrtswege offen und sicher blieben.

11.45 Uhr - Der Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) über einen Angriff auf seine Urananreicherungsanlage in Natanz informiert. Dies teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Außerhalb der Anlage werde kein Anstieg der radioaktiven Strahlung gemeldet, erklärt die UN-Behörde. Sie prüfe den Bericht.

10.38 Uhr - Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der irakischen Geheimdienstzentrale in Bagdad ist ein Offizier getötet worden, wie der Nationale Geheimdienst mitteilt. Die Drohne sei von "kriminellen Gruppen" abgefeuert worden.

10.23 Uhr - Die USA und Israel haben nach iranischen Angaben die Urananreicherungsanlage in Natans angegriffen. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Es sei keine Radioaktivität ausgetreten und für die Anwohner in der Nähe der Anlage bestehe keine Gefahr.

09.22 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin hat der iranischen Führung zum Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder bekräftigt. "Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans bleibt", teilte der Kreml mit.

07.05 Uhr - Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der "Financial Times" zufolge aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80 Prozent der Kapazität und damit um zehn Prozentpunkte unter die offizielle Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den Marktteilnehmern Sicherheit zu geben.

06.25 Uhr - Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon Petroleum <MPC.N> und Vitol, teilte das Energieministerium mit. Die Menge ist die erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel. Insgesamt planen die USA, im laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben. Durch den Iran-Krieg sind die Ölpreise stark gestiegen.

05.30 Uhr - UN-Generalsekretär Antonio Guterres arbeitet nach eigenen Angaben mit dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensgremium für den Gazastreifen zusammen. Er begrüße das Ziel des sogenannten "Board of Peace", einen Wiederaufbauplan für palästinensische Häuser und Infrastruktur zu finanzieren und umzusetzen, sagte Guterres in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "Politico".

03.15 Uhr - Der Iran ist einem Medienbericht zufolge bereit, Schiffe mit Bezug zu Japan durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. Die Regierung in Teheran führt bereits Gespräche mit Tokio über eine mögliche Öffnung der Meerenge, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den iranischen Außenminister Abbas Aragtschi. Der Iran hält die für die weltweite Ölversorgung wichtige Route wegen des Krieges der USA und Israels gegen das Land seit drei Wochen weitgehend geschlossen. Japan bezieht rund 95 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Etwa 90 Prozent der Lieferungen für das Land werden durch die Straße von Hormus transportiert.

02.15 Uhr - Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge zwei Mittelstreckenraketen auf den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Keine der Raketen habe jedoch die Basis getroffen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mehrere US-Regierungsvertreter. Ein Flugkörper sei während des Fluges ausgefallen, während ein US-Kriegsschiff eine Abfangrakete auf den anderen abgefeuert habe. Wie die Zeitung weiter berichtet, ist unklar, ob der Abschuss der zweiten Rakete erfolgreich war. Wann genau der Angriff stattfand, ließ die Zeitung offen. Stellungnahmen der Regierungen in Washington und London lagen zunächst nicht vor.

01.30 Uhr - Das israelische Militär greift eigenen Angaben zufolge Stellungen der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.

(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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