22. Mrz (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
19.30 Uhr - Russland versucht nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, seine Offensiven wegen günstigerer Wetterbedingungen zu verstärken. Dies führe jedoch zu höheren Verlusten, teilt Selenskyj auf X mit. In der Region Donezk hätten sich die ukrainischen Positionen in der vergangenen Woche nicht wesentlich verändert. In den Grenzgebieten der Regionen Charkiw und Sumy würden russische Vorstoßversuche abgewehrt und die entsprechenden Einheiten zerstört.
16.22 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert vor den nächsten Verhandlungen mit den USA ein härteres Vorgehen gegen Russland. Gegen Russlands Schattenflotte müsse schärfer vorgegangen werden, schreibt Selenskyj und X. Zudem müssten Russland Öleinnahmen entzogen werden. "Einnahmen geben Russland ein Gefühl der Straffreiheit und die Möglichkeit, den Krieg fortzusetzen. Deshalb muss der Druck anhalten und die Sanktionen müssen greifen." Russlands Schattenflotte dürfe sich nirgends sicher fühlen. "Tanker, die dem Kriegsbudget dienen, können und müssen gestoppt und blockiert werden."
10.25 Uhr - Russische Truppen haben nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA das Dorf Potapiwka in der nordostukrainischen Region Sumy eingenommen. RIA berief sich auf das russische Verteidigungsministerium. Zudem wehrte die russische Luftabwehr nach Angaben des Regionalgouverneurs Radij Chabirow einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ufa in der Region Baschkortostan ab. Die Drohnen seien in der Nähe der Ölraffinerien der Stadt abgeschossen worden.
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