* NAHOST - Im Iran-Krieg droht eine nochmalige Eskalation, die zu einer Ausweitung der Krise an den globalen Energie- und Finanzmärkten führen könnte. US-Präsident Donald Trump setzte dem Iran am Sonntag eine Frist von 48 Stunden, die für die globale Energieversorgung wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben. Ansonsten würden die USA etwa Kraftwerke im Iran zerstören. Der Iran erklärte daraufhin, dann sämtliche US-Energieanlagen in der Golfregion ins Visier zu nehmen. Auch solche in Ländern mit US-Stützpunkten seien legitime Ziele, hieß es. Unterdessen griff Israel erneut Ziele in Teheran an. In Israel wiederum schlugen in mehreren Orten iranische Raketen ein, es gab zahlreiche Verletzte und die Frage, warum die Raketen nicht abgewehrt wurden.
* CHINA - Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang hat ausländischen Unternehmen eine weitere Öffnung der Wirtschaft und vollständige Gleichbehandlung versprochen. Angesichts wachsender globaler Handelsspannungen wolle die Volksrepublik das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft stärken, sagte Li am Sonntag auf dem China Development Forum in Peking. China werde sich auf eine qualitativ hochwertige Entwicklung konzentrieren und ein günstiges Geschäftsumfeld schaffen. Ausländische Firmen sollten mit Zuversicht im Land wachsen können. Auf der Gästeliste des zweitägigen Forums, das am Montag endet, stehen unter anderem Manager von Apple <AAPL.O>, Samsung Electronics, Volkswagen <VOWG.DE>, Broadcom <AVGO.O>, Siemens <SIEGn.DE>, BASF <BASFn.DE> und Novartis <NOVN.S>.
* SONOVA <SOON.S> - Der Hörgerätehersteller will sich von seinem Geschäft mit Kopfhörern der Marke Sennheiser trennen und peilt in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum an. Bis zum Geschäftsjahr 2030/31 soll der Umsatz auf sechs Milliarden Franken steigen, teilte das Unternehmen anlässlich des Strategie-Updates des neuen Konzernchefs Eric Bernard mit. Im Geschäftsjahr 2024/25 kam Sonova auf einen Umsatz von 3,87 Milliarden Franken. Um sich künftig vollständig auf das Kerngeschäft mit medizinischen Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zu konzentrieren, stehe die Consumer-Hearing-Sparte zum Verkauf. Dieser Bereich operiere unter der Marke Sennheiser. Ziel sei es, den bestmöglichen Eigentümer für dieses Geschäft zu finden.
* UBS <UBSG.S>-Chef Sergio Ermotti sieht trotz des Nahostkonflikts keine grösseren Verschiebungen in der Vermögensallokation seiner Kunden. Die Kunden blieben grundsätzlich ruhig und nähmen keine dramatischen Änderungen vor, sagte er in einem Bloomberg-TV-Interview in Peking. Ermotti verwies darauf, dass UBS-Kunden bereits früher im Jahr ihre Portfolios diversifiziert hätten.
* ROCHE <ROPC.S> - Der Pharmakonzern hat die Entwicklung seines experimentellen Medikaments Emugrobart für zwei seltene Muskelkrankheiten eingestellt, nachdem das Präparat in klinischen Studien keine bedeutsamen Vorteile gezeigt hatte. Das für spinale Muskelatrophie (SMA) und fazioskapulohumerale Muskeldystrophie (FSHD) entwickelte Medikament sollte das Protein Myostatin blockieren, das das Muskelwachstum natürlich begrenzt. Obwohl Emugrobart ein gutes Sicherheitsprofil aufwies und die Myostatin-Werte reduzierte, führte dies nicht zu bedeutsamen Verbesserungen beim Muskelwachstum oder der Muskelfunktion. Die Entwicklung von Emugrobart für Fettleibigkeit werde jedoch wie geplant fortgesetzt.
* NOVARTIS <NOVN.S> - Der Pharmakonzern präsentiert auf der Jahrestagung der American Academy of Dermatology neue Daten zu seinen Hautmedikamenten Rhapsido und Cosentyx. Die Daten für Rhapsido zeigen eine Verbesserung der Symptome bereits nach einer Woche bei chronischer spontaner Urtikaria, einer Hautkrankheit mit Juckreiz und Quaddeln. Für Cosentyx werden Langzeitdaten zur Behandlung von Hidradenitis suppurativa und Psoriasis vorgestellt, darunter vier- und fünfjährige Wirksamkeitsdaten aus zentralen Studien. Novartis will auf der Tagung Daten aus mehr als zwanzig Abstracts aus seinem Immunologie-Portfolio präsentieren.
* NOVARTIS <NOVN.S> - Der chinesische Handelsminister Wang Wentao hat Novartis und andere Pharmamanager, darunter Roche und AstraZeneca, am Sonntag in China getroffen. Wang sagte, multinationale Pharmaunternehmen hätten China als globale Forschungs- und Entwicklungsbasis etabliert und dass China den Schutz geistigen Eigentums stärken und die Politiktransparenz verbessern werde.
* BASILEA <BSLN.S> - Das Biotechnologie-Unternehmen hat mit der ersten klinischen Studie am Menschen für sein neuartiges Antibiotikum BAL2420 begonnen. Dem ersten gesunden Probanden sei eine Dosis des Wirkstoffs verabreicht worden. BAL2420 gehört zu einer neuen Antibiotikaklasse und zielt auf Bakterien ab, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent seien. Die randomisierte Phase-1-Studie untersucht verschiedene Dosierungen des intravenös verabreichten Medikaments.
* GALDERMA <GALD.S> - Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Dermatologie-Konzern eine erweiterte Zulassung für sein Hyaluronsäure-Produkt Restylane Contour erteilt. Das Mittel darf neu auch zur Korrektur von Schläfenhohlheit eingesetzt werden, nachdem es bereits für die Wangenvergrösserung und Gesichtskonturierung zugelassen war. Die Zulassung basiert auf klinischen Daten, die eine Wirkungsdauer von bis zu 18 Monaten zeigen.
* METALL ZUG <METN.S> - Die Industrieholding hat im Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 16,7 Millionen Franken verzeichnet (Vorjahr: Gewinn von 52,8 Millionen Franken). Im Vorjahr war ein einmaliger Gewinn in Höhe von 66,6 Millionen Franken aus dem Zusammenschluss von Belimed und Steelco enthalten. Der Verwaltungsrat beantragt wegen des negativen Ergebnisses keine Dividende für 2025. "Metall Zug ist überzeugt, dass mit dem Ergebnis 2025 die Talsohle erreicht ist und die Gruppe mittel- und langfristig über ein grosses Wachstums- und Profitabilitätspotenzial verfügt", hiess es in der Mitteilung.
* SF URBAN PROPERTIES <SFPN.S> - Die Immobiliengesellschaft plant eine ordentliche Erhöhung des Aktienkapitals auf maximal 32,3 Millionen Franken, um strategiekonforme Akquisitionen zu finanzieren. Der Verwaltungsrat wolle der Generalversammlung am 15. April die Kapitalerhöhung beantragen. Das Unternehmen prüfe derzeit den Ankauf einer gewerblich genutzten Liegenschaft mit Wertschöpfungspotenzial. Mit dem zusätzlichen Eigenkapital von rund 20 Millionen Franken wolle SF Urban Properties die Fremdfinanzierungsquote schonen.
* AEVIS VICTORIA <AEVS.SW> - Der Hospitality-Bereich des Gesundheits- und Hotelkonzerns ist 2025 gewachsen. Die Tochtergesellschaft MRH Switzerland steigerte den Umsatz um 3,7 Prozent auf 195,4 Millionen Franken, während sich die Auslastung von 54,1 auf 56,7 Prozent verbesserte. Das operative Ergebnis (Ebitdar) kletterte um 5,8 Prozent auf 46,0 Millionen Franken. MRH betreibe elf Hotels in der Schweiz und im Ausland.
* AMAZON - Gut ein Jahrzehnt nach dem Scheitern seines ersten Smartphones arbeitet der Online-Handelsriese Insidern zufolge an einem neuen Mobiltelefon. Das intern unter dem Namen "Transformer" laufende Projekt ziele auf ein stark personalisiertes Gerät ab, das eng mit dem Sprachassistenten Alexa verzahnt sei, sagten vier mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Projekt könne bei strategischen oder finanziellen Bedenken auch noch gestoppt werden. Ein Schwerpunkt liege auf der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). Das Telefon solle als ständiger Begleiter dienen und den nahtlosen Zugriff auf Amazon-Dienste wie Prime Video oder Einkäufe erleichtern.
* TWITTER - Eine Geschworenenjury in San Francisco hat Elon Musk wegen Betrugs an Twitter-Aktionären im Zuge der 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Kurznachrichtendienstes haftbar gemacht. Ihm wurde in dem Zivilprozess vorgeworfen, den Aktienkurs des Unternehmens 2022 absichtlich gedrückt zu haben, um den Kaufpreis neu zu verhandeln oder von dem Geschäft zurückzutreten. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Musk in zwei Äußerungen falsche Angaben über die Zahl von gefälschten Konten und Spam-Profilen - sogenannten Bots - auf der Plattform gemacht hatte. Die Höhe des Schadenersatzes muss noch berechnet werden. Ein Anwalt der Aktionäre schätzte die Summe jedoch auf etwa 2,5 Milliarden Dollar.
* TESLA - Die von Elon Musk geführten Unternehmen SpaceX und Tesla wollen im texanischen Austin zwei hochmoderne Chipfabriken bauen. Musk kündigte das Projekt mit dem Namen "Terafab" am Sonntag auf seiner Online-Plattform X an. Ein Werk solle Halbleiter für Autos und humanoide Roboter produzieren, das andere sei für Rechenzentren mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Weltraum gedacht.
* X-ENERGY - Der AKW-Entwickler strebt an die Börse und will dabei vom wachsenden Interesse der Investoren an der Atomkraft profitieren. X-Energy habe einen entsprechenden Antrag auf eine Notierung an der Technologiebörse Nasdaq <.IXIC> unter dem Kürzel "XE" eingereicht, teilte der US-Konzern mit. Wie viele Aktien zu welchem Preis angeboten werden sollen, ließ X-Energy zunächst offen.
* BASF-Asienvorstand Stephan Kothrade hat Milliardeninvestitionen in China als strategische Notwendigkeit verteidigt. "Die Hälfte des Chemiemarktes ist heute bereits in China", sagte er in einem Reuters-Interview. Drei Viertel des weltweiten Wachstums bis 2035 würden dort entstehen. Mit einem Umsatzanteil von 14 Prozent sei BASF in China "absolut unterrepräsentiert". Die Chemie sei in China vergangenes Jahr um sieben Prozent gewachsen, während der Rest der Welt "praktisch plus/minus null" blieb. "Die Profitabilität unseres China-Geschäftes hat über viele Jahre, Jahrzehnte das BASF-Geschäft außerhalb Chinas übertroffen."
* COMMERZBANK Chefin Bettina Orlopp hält wenig von einer Giftpille, um eine Übernahme durch die italienische Großbank UniCredit abzuwehren. "Eine Giftpille würde unsere Bank unattraktiver machen, das wäre ein No-Go", sagte Orlopp der "SZ". "Wir machen nichts Unüberlegtes." Zugleich seien Akquisitionen unverändert ein Thema. Allerdings seien Banken hoch bewertet, daher sei dies kein Selbstläufer. "Wir konzentrieren uns weiter auf uns selbst", sagte Orlopp.
* VOLKSWAGEN - Die Entscheidung über die künftige Führung des Aufsichtsrats von Europas größtem Autobauer ist gefallen. Hans Dieter Pötsch soll das Kontrollgremium des Wolfsburger Konzerns auch in den kommenden fünf Jahren leiten. Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats werde dem Gremium bei der nächsten Sitzung einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten, teilte das Unternehmen mit.
* VW-Chef Oliver Blume sieht in der staatlich gelenkten Wirtschaft in China ein Vorbild für Deutschland. "Die Chinesen gehen sehr planerisch vor mit sogenannten Fünfjahresplänen und haben dort auch klare Prioritäten", sagte er der "Bild am Sonntag". "Das ist optimal durchstrukturiert. Und was wir in China sehr positiv erleben, ist eine hohe Disziplin und Leistungsbereitschaft, die Themen umzusetzen."
* VW - Trotz massiver Gewinneinbrüche und eines geplanten Abbaus von 50.000 Stellen hält Volkswagen-Chef Oliver Blume am Standort Deutschland fest, fordert aber radikale Produktivitätssteigerungen. "Wir werden auch in Zukunft weiterhin Kapazitäten auf den Prüfstand stellen", sagte er der "Bild am Sonntag". Angesichts gesunkener operativer Ergebnisse betonte Blume, dass sich die Weltmärkte komplett verschoben hätten: "Fahrzeuge in Deutschland zu entwickeln, bauen und dann zu exportieren, funktioniert nicht mehr."
* BORUSSIA DORTMUND - Der Fußball-Bundesligist und sein Direktor Sport, Sebastian Kehl, beenden mit sofortiger Wirkung ihre Zusammenarbeit. Diese Entscheidung hätten bei Seiten am Sonntag einvernehmlich getroffen, teilte der börsennotierte Club mit. Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, erklärte, die Trennung bedeute einen Einschnitt in die sportliche Führungsebene.
* ÖL - Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt wegen des Iran-Krieges die Freigabe weiterer Ölreserven. Man berate sich dazu mit Regierungen in Asien und Europa, sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. "Falls nötig, werden wir das natürlich tun." Die IEA-Mitgliedstaaten hatten bereits am 11. März die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen.
* EZB/INFLATION - Angesichts der vom Iran-Krieg ausgehenden Inflationsgefahr muss die EZB laut Bundesbankchef Joachim Nagel sehr wachsam sein. "Wir können bei Bedarf schnell reagieren", sagte das EZB-Ratsmitglied in Goslar. Die Geldpolitik sei dafür gerüstet und gewappnet. Da sich die mittelfristigen Folgen für die Inflation noch nicht verlässlich einschätzen ließen, sei eine abwartende Haltung allerdings angemessen. "Die Geldpolitik kann einen kurzfristigen Anstieg der Inflation infolge eines Energiepreisschocks nicht verhindern", betonte Nagel laut Redetext.
* DEUTSCHLAND/FINANZAGENTUR - Zur Finanzierung des Fiskalpakets wird sich der Bund dieses Jahr voraussichtlich eine Rekordsumme am Finanzmarkt leihen. Weitere Details liefert die Finanzagentur mit einer Aktualisierung beziehungsweise Bestätigung der Emissionsplanung für das zweite Quartal. Im Dezember hatte sie angekündigt, sie wolle 2026 bei Investoren die Rekordsumme von 512 Milliarden Euro einsammeln. Der alte Rekord stammt aus dem Jahr 2023: Damals wurde für die Bekämpfung der Corona-Krise und der Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine eine halbe Billion Euro aufgenommen.
* DEUTSCHLAND - Die privaten Banken in Deutschland haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr einem Zeitungsbericht zufolge auf 1,0 Prozent gesenkt. Damit falle das erwartete Plus um 0,4 Prozentpunkte geringer aus als noch im Herbst, berichtete die "Welt am Sonntag".
* FRANKREICH - Die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat bei den französischen Kommunalwahlen am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen müssen. In Toulon, der größten Stadt mit ursprünglich guten Chancen auf das Bürgermeisteramt, kam der RN nach Prognosen auf 46,5 Prozent der Stimmen. Die Mitte-Rechts-Kandidatin Josée Massi sicherte sich demnach mit 53,5 Prozent den Sieg in der südfranzösischen Stadt, wie das Institut Elabe für den Sender BFM TV ermittelte. Auch in Marseille, der zweitgrößten Stadt des Landes, schlug der linke Bürgermeister Benoit Payan von La France Insoumise (LFI) seinen rechtsextremen Herausforderer Frank Allisio deutlich. Der RN hatte gehofft, durch einen Sieg in Marseille mit Rückenwind in die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr zu starten.
* SLOWENIEN/WAHLEN - Die regierende Freiheitsbewegung von Ministerpräsident Robert Golob steuert bei der Parlamentswahl in Slowenien auf einen Sieg zu. Nach einer Prognose des Instituts Mediana für den öffentlich-rechtlichen Sender TV Slovenia und den Privatsender Pop TV vom Sonntagabend kommt die sozial-liberale Partei auf 29,9 Prozent der Stimmen. Die oppositionelle Slowenische Demokratische Partei (SDS) des Populisten Janez Jansa landet demnach auf dem zweiten Platz und dürfte 27 Sitze im Parlament erhalten. Der Wahlkampf war von Korruptionsvorwürfen und Sorgen vor ausländischer Einmischung überschattet worden.
* DEUTSCHLAND/WAHL - Die CDU hat die Wahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Nach 35 Jahren in Folge wird die SPD damit nicht mehr den Ministerpräsidenten in Mainz stellen. Alles deutet nun auf eine Koalition von CDU und SPD unter Führung des CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder hin. Mehrere CDU-Politiker wie Kanzleramtschef Thorsten Frei forderten am Sonntagabend energische Reformen der schwarz-roten Bundesregierung. Die SPD-Parteiführung steht nach der zweiten herben Niederlage innerhalb von zwei Wochen unter Druck. Die AfD wird mit ihrem stärksten Ergebnis in einem westlichen Bundesland größte Oppositionspartei in Rheinland-Pfalz. Die Grünen schaffen es in den Landtag, anders als FDP, Freie Wähler und Linke.
* DEUTSCHLAND/MÜNCHEN - Bei der Oberbürgermeisterwahl in München hat der Grünen-Politiker Dominik Krause die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD gebrochen. Krause überrundete in einer Stichwahl am Sonntag nach dem vorläufigen Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen Amtsinhaber Dieter Reiter, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Der SPD-Politiker erhielt in Deutschlands drittgrößter Stadt 43,6 Prozent und ist damit nach zwölf Jahren abgewählt.
* In TSCHECHIEN haben Zehntausende Menschen gegen die Regierung von Ministerpräsident Andrej Babis demonstriert. Die Massenkundgebung in Prag richtete sich unter anderem gegen geplante Kürzungen der Verteidigungsausgaben und Einschränkungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
* TANKER - Der beschädigte und führerlos im Mittelmeer treibende russische Flüssigerdgas-Tanker "Arctic Metagaz" soll in einen libyschen Hafen geschleppt werden. Man habe einen entsprechenden Auftrag an ein Spezialunternehmen erteilt, teilte der libysche Ölkonzern NOC mit. Der Tanker sei zuletzt auf die libysche Küste zugedriftet. Mögliche Umweltgefahren könnten weitgehend unter Kontrolle gebracht werden.
* BGH/KLIMAKLAGEN - Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe will das Urteil zu den Klimaklagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Autobauer BMW <BMWG.DE> und Mercedes-Benz <MBGn.DE> verkünden. Die Umweltschutzorganisation will erreichen, dass den Herstellern nach 2030 der Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren verboten wird. In der mündlichen Verhandlung hatte sich bei den Richtern jedoch Skepsis abgezeichnet, da die Zuweisung von CO2-Budgets an einzelne Unternehmen nach Ansicht des Gerichts eher Aufgabe des Gesetzgebers ist. Zuvor hatten bereits die Oberlandesgerichte in München und Stuttgart die Klagen abgewiesen.
* SANDOZ GROUP <SDZ.S> - RBC stuft auf Sector Perform (Outperform) zurück; erhöht Kursziel auf 65 (53) Franken
* ASIEN - Die Eskalation im Nahost-Konflikt hat die Börsen in Asien am Montag auf Talfahrt geschickt, während die Renditen von US-Staatsanleihen auf ein Achtmonatshoch kletterten. Grund waren neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf wochenlange Kämpfe in Israel.
| DEVISEN | |||
| Währungen | Kurse | Veränderung in | |
| um | Prozent | ||
| 07:45 Uhr | |||
| Dollar/Franken <CHF=> | 0,7904 | +0,3% | |
Euro/Franken| 0,9108 | -0,1% | | |
| Euro/Dollar <EUR=> | 1,1520 | -0,4% | |
| Pfund/Dollar <GBP=> | 1,3279 | -0,4% | |
| Dollar/Yen <JPY=> | 159,60 | +0,2% | |
| Bitcoin/Dollar <BTC=> | 67.802,53 | -0,5% | |
| Ethereum/Dollar <ETH=> | 2.032,92 | -1,2% | |
| Kurs | EZB-Fixing am | ||
| um | 20.03.2026 | ||
| 07:45 Uhr | |||
| Euro/Pfund <EURGBP=> | 0,8672 | 0,8644 | |
| Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: | |||
| US-AKTIEN | |||
| Schlusskurse der | Stand | Veränderung in | |
| US-Indizesam Freitag | Prozent | ||
| Dow Jones | 45.577,47 | -1,0% | |
| Nasdaq <.IXIC> | 21.647,61 | -2,0% | |
| S&P 500 <.SPX> | 6.506,48 | -1,5% | |
| Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: | |||
| ASIATISCHE AKTIEN | |||
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 07:45 | Veränderung in | |
| Montag | Uhr | Prozent | |
| Nikkei <.N225> | 51.515,49 | -3,5% | |
| Topix | 3.486,44 | -3,4% | |
| Shanghai | 3.801,11 | -3,9% | |
| CSI300 | 4.405,46 | -3,5% | |
| Hang Seng <.HSI> | 24.244,12 | -4,1% | |
| Kospi | 5.405,75 | -6,5% | |
| Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: | |||
| EUROPÄISCHE AKTIEN | |||
| Schlusskurse europäischer | Stand | ||
| Aktien-Indizes und -Futures | |||
| am Freitag | |||
| SMI <.SSMI> | 12.320,99 | ||
| Dax <.GDAXI> | 22.380,19 | ||
| EuroStoxx50 <.STOXX50E> | 5.501,28 | ||
----------
| Indikationen | Stand |
| SMI-Future <FSMIc1> | 12.157,00 |
| Dax bei Lang & | 21.959,50 |
| Schwarz <DAX=LUSG> | |
| Late/Early-Dax <.GDAXIL> | 22.200,67 |
| Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: | |
| ANLEIHEN | |
| Anleihe-Futures | Stand |
| Bund-Future <FGBLc1> | 124,82 |
| T-Bond-Future <USc1> | 112,00 |
| Gilt-Future | 87,26 |
----------
| Anleihe-Renditen | Stand | Schluss-Rendit | |||||||
| e am | |||||||||
| am | 20.03.2026 | ||||||||
| 10-jährige | 3,050% | 3,038% | |||||||
| Bundesanleihe <DE10YT=RR> | |||||||||
| 30-jährige | 3,547% | 3,528% | |||||||
| Bundesanleihe <DE30YT=RR> | |||||||||
| 10-jährige | 4,423% | 4,392% | |||||||
| US-Anleihe | |||||||||
| 30-jährige | 4,979% | 4,960% | |||||||
| US-Anleihe | |||||||||
| 10-jährige | brit. | 4,992% | 4,995% | ||||||
| Anleihe <GB10YT=RR> | |||||||||
| 30-jährige | brit. | 5,569% | 5,569% | ||||||
| Anleihe <GB30YT=RR> | |||||||||
| Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: | |||||||||
| ROHSTOFFE | |||||||||
| Energie und | Metalle | Preise um | Veränderung | in | |||||
| 07:45 Uhr | Prozent | ||||||||
| Brent-Öl ($/Barrel) | 113,65 | +1,3% | |||||||
| WTI-Öl <CLc1> ($/Barrel) | 100,66 | +2,5% | |||||||
| US-Erdgas ($/MMBTU) | 3,1190 | +0,8% | |||||||
| Gold <XAU=> | ($/Feinunze) | 4.181,62 | -6,8% | ||||||
| Kupfer ($/Tonne) | 11.727,00 | -1,7% | |||||||
| Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter: | |||||||||
| INDIKATOREN DES TAGES: | |||||||||
| Local Time | Country | Indicator | Period | Poll | Prior | Unit | |||
| 3:00:00 PM | US | Construction Spending | Jan | 0.2 | 0.3 | Percent | |||
| 4:00:00 PM | EU | Consumer | Sentiment, flash | Mar | -14.2 | -12.2 | Net balance | ||
Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.
Mehr Information unter:
* Keine relevanten Termine.
* FIRMEN UND MÄRKTE
Deutsche Pfandbriefbank AG annual report 2025
07:00 - Stroeer SE & Co KgaA Q4 2025 Earnings Release
07:00 - Salzgitter AG Q4 2025 Earnings Release
12:00 - German banks association to publish economic foreca
* KONJUNKTUR UND GELDPOLITIK
Keine relevanten Termine.
* POLITIK
EU's Von der Leyen visits Australia as both sides try and seal trade deal
11:00 - Slovenians react to parliamentary election
12:00 - Budapest hosts first Patriotic Assembly to unite European nationalist groups as PM Orban readies for election
12:00 - German banks association to publish economic forecast
16:30 - German Chancellor Merz presents the Chancellor?s Ribbon of Honour to the Guard Battalion
Have a nice day!
Oliver Hirt, Marleen Käsebier and Maria Rügamer
Falls Sie Fragen zum News Briefing "Grüezi bei Swiss Investor News" haben, wenden Sie sich bitte an Ihren LSEG Client Trainer oder kontaktieren Sie marketing.automation@lseg.com. Vielen Dank!
(Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Zürich, Frankfurt, Berlin und Danzig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) und +49 30 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)