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23.03.2026 /11:03:10
Siemens-Chef: Kunden halten sich wegen Iran-Krieg mit Investitionen zurück

Peking, 23. Mrz (Reuters) - Siemens <SIEGn.DE> spürt drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs die Zurückhaltung seiner Kunden bei Investitionen. Das Wachstum sei wegen der höheren Energiepreise gebremst, sagte Siemens-Chef Roland Busch am Montag am Rande einer Veranstaltung in Peking. Das sei zum Beispiel bei Kunden aus dem Öl- und Gassektor zu bemerken, die eigentlich ein neues Werk bauen wollten. "Es bedeutet, dass die Investitionen zurückgehen."

Der Ölpreis ist seit Beginn des Krieges Ende Februar deutlich gestiegen. Nordseeöl der Sorte Brent kostet inzwischen 113 Dollar je Barrel (159 Liter), das sind 56 Prozent mehr als vor dem Ausbruch des Krieges. Experten rechnen wegen der hohen Energiepreise mit einer steigenden Inflation weltweit und einem deutlichen Dämpfer für das Wachstum.

(Bericht von Laurie Chen, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

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