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23.03.2026 /12:25:08
BÖRSEN-TICKER-Trump-Äußerung treibt Börsen und lässt Ölpreis fallen

23. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

12.19 Uhr - Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Angriffe auf den Iran auszusetzen, hat die Aktienmärkte beflügelt und den Ölpreis einbrechen lassen. Trump erklärte, er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, geplante Militärschläge gegen iranische Energieanlagen für fünf Tage auszusetzen. Der Dax <.GDAXI> machte daraufhin einen Satz nach oben und legte in der Spitze um 3,6 Prozent auf 23.178 Punkte zu. Auch der EuroStoxx50 <.STOXX50E> drehte ins Plus und gewann zeitweise mehr als drei Prozent. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent brach in der Spitze mehr als 14 Prozent auf 96,00 Dollar je Barrel ein.

11.15 Uhr - Gegen den Trend an den Börsen legen Aktien von Pandora zeitweise mehr als sieben Prozent zu. Der dänische Schmuckhersteller profitiert dabei von sinkenden Edelmetallpreisen. Der Goldpreis <XAU=> gibt in der Spitze mehr als acht Prozent nach; Silber <XAG=> verbilligt sich zeitweise um zehn Prozent.

10.40 Uhr - Die Titel des niedersächsischen Stahlkonzerns Salzgitter <SZGG.DE> brechen nach Zahlenvorlage um bis zu 9,5 Prozent ein. Damit haben die Aktien seit Ausbruch des Iran-Konflikts Ende Februar rund 40 Prozent an Wert verloren. Die allgemeine Preisschwäche bei Rohstoffen wirke sich negativ aus, sagte ein Händler. Niedrigere Stahlpreise und eine schwache Nachfrage hatten den Umsatz im vergangenen Jahr belastet. Für 2026 rechnet der Konzern nur mit einer moderaten Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds. "Ähnlich wie bei den Mitbewerbern wird ein positiver Einfluss durch protektionistische Handelsmaßnahmen der EU erwartet", konstatierten die Analysten von Jefferies. "Deutschlands Investitionsprogramme werden Zeit brauchen, bevor sie zu einer steigenden Stahlnachfrage in der EU und einer Erholung führen."

(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



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