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24.03.2026 /07:09:42
Guten Morgen von Reuters am Dienstag, dem 24. März

TOP NEWS:

* EU/AUSTRALIEN/ZÖLLE - Die Europäische Union und Australien haben ein Handelsabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die Abschaffung von mehr als 99 Prozent der Zölle auf EU-Exporte nach Australien vor, teilte die EU-Kommission mit. Für europäische Unternehmen bedeutet dies eine jährliche Ersparnis von einer Milliarde Euro an Zollgebühren. Das Abkommen senkt zudem Zölle auf Importe kritischer Mineralien. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der australische Premierminister Anthony Albanese trafen sich zur Unterzeichnung in Canberra.

* IRAN - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht mit US-Präsident Donald Trump über den Iran. Trump sehe eine Chance auf eine Einigung mit der Regierung in Teheran, teilt Netanjahu in einer Videobotschaft mit. Der US-Präsident glaube an die Möglichkeit, "die gewaltigen Errungenschaften der israelischen und der US-Streitkräfte zu nutzen, um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen - einem Abkommen, das unsere lebenswichtigen Interessen wahren wird", sagt Netanjahu weiter. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals "Politico" zieht die US-Regierung den iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf als möglichen Partner und sogar als künftigen Staatschef in Betracht. Zumindest einige Vertreter im Weißen Haus sähen in ihm einen geeigneten Ansprechpartner, der den Iran führen und in der nächsten Phase des Krieges mit US-Präsident Trump verhandeln könnte.

* DEUTSCHLAND/STEUERN - CSU-Chef Markus Söder erteilt Plänen von SPD und CDU für einen höheren Spitzensteuersatz eine kategorische Absage. "Den Spitzensteuersatz zu erhöhen, wäre ein Schlag ins Gesicht für die Leistungsträger im Mittelstand", sagte Söder dem stern. "Symbolpolitische Gedankenspiele bringen uns bei der Steuer nicht weiter, weder ökonomisch noch fiskalisch." Der bayerische Ministerpräsident betonte: "Unser Grundsatz muss sein: Steuern runter, nicht rauf."

* DÄNEMARK/WAHLEN - In Dänemark wird ein neues Parlament gewählt. Den Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen droht dabei das schlechteste Wahlergebnis seit mehr als einem Jahrhundert, sie gilt jedoch weiter als Favoritin für das Amt an der Regierungsspitze. Überschattet wird die Wahl von den Versuchen von US-Präsident Donald Trump, das teilautonome dänische Außengebiet Grönland zu annektieren. Im Wahlkampf dominierten zuletzt jedoch innenpolitische Themen wie die Lebenshaltungskosten, eine geplante Reichensteuer sowie anhaltende Debatten zur Migration. Da kein politisches Lager mit einer klaren Mehrheit rechnen kann, dürfte dem zentristischen Außenminister und Ex-Regierungschef Lars Lökke Rasmussen bei der Regierungsbildung eine Schlüsselrolle zufallen.

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FIRMEN UND BRANCHEN:

* CONTINENTAL <CONG.DE> - Private-Equity-Firmen wie Apollo Global Management <APO.N> und Bain Capital erwägen der Agentur Bloomberg zufolge Angebote für die Industriesparte des Reifenherstellers und Autozulieferers. Zu den Bietern für die Kautschuk- und Kunststoffsparte ContiTech gehören demnach auch Advent und CVC Capital Partners <CVC.AS>. Die Bewertung könne dem Bericht zufolge 3,5 Milliarden Euro erreichen. Die Gespräche seien noch im Gange und weder der Umfang noch der Zeitpunkt der Transaktion stünden fest.



MDAX:

* LUFTHANSA GROUP <LHAG.DE> und der Flughafen München wollen gemeinsam die Kapazität des Terminals 2 bis 2035 um bis zu zehn Millionen Passagiere oder fast 30 Prozent pro Jahr erweitern. Im Rahmen ihres seit 2003 bestehenden Joint Ventures werde ein neuer Flugsteig, der sogenannte "T-Stiel", gebaut, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einer Feier in München zum 100. Gründungsjubiläum der Lufthansa ankündigte. Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber ihres zweiten Drehkreuzes in Deutschland neben Frankfurt sei bis 2056 verlängert worden.



SDAX:

TERMINE:

07:30 - Draegerwerk AG & Co KGaA <DRWG_p.DE> FY 2025 Earnings Release

07:30 - Indus Holding AG <INHG.DE> Q4 2025 Earnings Release



FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN:

* USA/INTERNET - Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC verbietet den Import neuer im Ausland hergestellter Router für Endverbraucher und geht damit aus Sicherheitsbedenken insbesondere gegen chinesische Elektronik vor. Die Anordnung betrifft ausschließlich neue Modelle, der Import und die Nutzung bereits vorhandener Geräte bleiben erlaubt. Cyberkriminelle hätten in der Vergangenheit Sicherheitslücken in ausländischen Geräten ausgenutzt, um Netzwerke zu stören, Spionage zu betreiben und geistiges Eigentum zu stehlen, erklärte die FCC.

* ESTEE LAUDER <EL.N> und sein spanischer Konkurrent Puig verhandeln über einen Zusammenschluss. Beide Kosmetikunternehmen bestätigten am Montag entsprechende Gespräche. Es sei jedoch noch keine Einigung erzielt worden und es gebe keine Gewissheit für einen Abschluss, teilte Puig mit.

* OPENAI hat seine enge Verbindung zu Microsoft <MSFT.O> als potenzielles Geschäftsrisiko bezeichnet. Der Softwarekonzern sei für einen erheblichen Teil der Finanzierung und Rechenkapazität verantwortlich, zitierte der Sender CNBC aus einem Finanzdokument für potenzielle Investoren. Eine Änderung oder Beendigung der Partnerschaft könne das Geschäft erheblich beeinträchtigen, warnte OpenAI. Ein Unternehmenssprecher betonte jedoch, Microsoft bleibe ein kritischer langfristiger Partner.

* AUTO - In Europa kommt die Elektromobilität in einem insgesamt schwachen Automarkt voran. In den ersten beiden Monaten des Jahres stieg der Absatz reiner E-Autos nach der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Herstellerverbandes ACEA um gut ein Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 312.000 Fahrzeuge. Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieben legten in der Europäischen Union noch stärker um 30 Prozent zu auf mehr als 255.000 Wagen. Zugleich waren Autos mit reinen Verbrennungsmotoren auf dem Rückzug - der Absatz von Modellen mit Benzinmotoren schrumpfte um 23 Prozent, der von Diesel-Pkw um 18 Prozent.

* CHEMIE-TARIFVERHANDLUNGEN - Die bundesweiten Tarifverhandlungen für die 585.000 Beschäftigten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie gehen in die dritte Runde. Die ersten beiden Runden waren im Februar ergebnislos vertagt worden. Die Gewerkschaft IGBCE fordert wegen der hohen Inflation der vergangenen Jahre deutlich mehr Geld für die Beschäftigten und lehnt eine Nullrunde ab. Die Arbeitgeber verweisen dagegen auf eine tiefe Branchenkrise. Die Verhandlungen im rheinland-pfälzischen Bad Breisig sind für zwei Tage angesetzt.

TERMINE:

07:00 - Inficon Holding AG <IFCN.S> Q4 2025 Earnings Release

08:00 - Kingfisher FY 2025 Earnings Release

09:00 - Sika <SIKA.S> Annual Shareholders Meeting

11:00 - HUK-Coburg annual presser

13:00 - Third round of wage negotians in German chemicals and pharma industry begins

14:30 - Schindler Holding AG <SCHN.S> Annual Shareholders Meeting

Zusatzinfo unter Doppelklick auf



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BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR:

* DEUTSCHLAND/INDUSTRIE - Wie blicken deutsche Unternehmen auf ihr Auslandsgeschäft? Antworten darauf dürfte eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer geben, für die rund 2400 Firmen befragt wurden. DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier will die Details in Berlin vorstellen. Dabei dürfte es um die US-Zölle und die immer stärkere Konkurrenz in China gehen, aber auch neue Absatzmärkte wie Indien und Lateinamerika.

* EUROZONE/EINKAUFSMANAGER - Der Einkaufsmanagerindex für März zeigt, wie es nach dem Ausbruch des Irankrieges um die Konjunktur in Deutschland und dem Euroraum bestellt ist. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten erwarten, dass sich das Barometer weiter im Wachstumsbereich halten wird, auch wenn die Wirtschaft hierzulande und auch in der Euro-Zone nicht mehr so viel Schwung haben dürfte wie im Februar. Das Barometer des Finanzdienstleisters S&P Global, bei dem Einkaufsmanager von Firmen die Geschäftsbedingungen beurteilen, gilt an den Finanzmärkten als wichtiger Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung.

TERMINE:

09:30 - Germany-PMI Flash

09:30 - DIHK survey on German firms abroad

10:30 - United Kingdom-PMI Flash

13:00 - ECB policy maker Sleijpen speaks at Dutch central bank press conference

14:00 - IMF hold press conferance on Greek economy

14:30 - ECB board member Cipollone speaks

14:30 - Bank of England Chief Economist Huw Pill speaks in North Macedonia

16:45 - ECB chief economist Lane speaks

17:00 ? Deutsche Bundesbank Financial Stability Dialogue

23:30 - Federal Reserve's Barr speaks on economic outlook and community development in Phoenix, Arizona

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INDIKATOREN:
 
LocalCountrIndicatorPerioPollPriorUnit
Timeyd
0930DEHCOBMar49.550.9Index
Germany
Manufacturi
ng PMI,
flash
0930DEHCOBMar52.553.5Index
Germany
Services
PMI, flash
1000EUHCOBMar49.450.8Index
Eurozone
Manufacturi
ng PMI,
flash
1000EUHCOBMar51.151.9Index
Eurozone
Services
PMI, flash
1000EUHCOB GlobalMar5151.9Index
Composite
PMI, flash

Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter:  <ECON>

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BLICKPUNKT POLITIK:

* ISRAEL/LIBANON - Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine Ausweitung des israelischen Territoriums auf große Bereiche des Südlibanon gefordert. Die neue israelische Grenze müsse der Fluss Litani sein, sagte der Politiker in einem Radiointerview. Smotrich, der einer kleinen rechtsextremen Partei angehört, erhebt oft Forderungen, die nicht der Regierungslinie von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entsprechen. Israel treibt seit einigen Tagen eine Offensive im Süden des Libanon voran.

* USA/WAHLGESETZ - US-Präsident Donald Trump hat die Republikaner im Kongress aufgefordert, für die Verabschiedung eines umstrittenen Wahlgesetzes auf ihre Osterpause zu verzichten. Das Gesetz solle an die Finanzierung des Heimatschutzministeriums gekoppelt werden, sagte Trump bei einer Veranstaltung in Memphis im Bundesstaat Tennessee. "Macht euch keine Gedanken über Ostern oder die Heimreise", sagte er. "Besser noch: Tut es für Jesus."

* KOLUMBIEN - In Kolumbien sind beim Absturz eines Militärflugzeugs mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine der kolumbianischen Luftwaffe mit 128 Menschen an Bord sei am Montag kurz nach dem Start abgestürzt, wie der Chef der Streitkräfte, Hugo Alejandro Lopez, mitteilte.

TERMINE:

EU's Von der Leyen meets Australian PM in Canberra to clinch a trade deal

Denmark holds a parliamentary election

12:30 - Statement Co-leader of the Green Party parliamentary group Britta Haßelmann

14:45 - Statement Leader of the Union parliamentary group

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SNAPSHOT MÄRKTE:

* WALL STREET - Die US-Börsen haben am Montag nach Äußerungen von Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg zugelegt.

* ASIEN - Die Verlängerung von US-Präsident Donald Trumps Ultimatum an den Iran hat die Märkte in Asien am Dienstag kurzfristig beruhigt. "Die zugrundeliegende Situation ist immer noch unglaublich fragil", sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. Die Straße von Hormus bleibe geschlossen, über die etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports abgewickelt wird.

DEVISEN
WährungenKurseVeränderung in
umProzent
07:00 Uhr
Euro/Dollar <EUR=>1,1582-0,3%
Pfund/Dollar <GBP=>1,3398-0,2%
Dollar/Franken <CHF=>0,7883+0,3%
Euro/Franken0,9133+0,0%
Dollar/Yen <JPY=>158,63+0,1%
Bitcoin/Dollar <BTC=>70.259,68-0,9%
Ethereum/Dollar <ETH=>2.133,29-1,3%
KursEZB-Fixing am
um23.03.2026
07:00 Uhr
Euro/Pfund <EURGBP=>0,86440,8642
 
Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter:
 
US-AKTIEN
Schlusskurse derStand Veränderungin
US-Indizesam MontagProzent
Dow Jones46.208,47+1,4%
Nasdaq <.IXIC>21.946,76+1,4%
S&P 500 <.SPX>6.581,00+1,1%
 
Zusatzinfo zum US-Aktienmarktunter:
 
ASIATISCHE AKTIEN
Asiatische Aktienindizes amKurse um 07:00 Veränderungin
DienstagUhrProzent
Nikkei <.N225>52.023,59+1,0%
Topix3.550,30+1,8%
Shanghai3.836,35+0,6%
CSI3004.423,99+0,1%
Hang Seng <.HSI>24.792,88+1,7%
Kospi5.541,02+2,5%
 
Zusatzinfo zu den asiatischenAktienmärkten unter:
 
EUROPÄISCHE AKTIEN
Schlusskurse europäischerStand
Aktien-Indizes und -Futures
am Montag
Dax <.GDAXI>22.653,86
EuroStoxx50 <.STOXX50E>5.574,32
SMI <.SSMI>12.389,68

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IndikationenStand
Dax bei Lang &22.790,00
Schwarz <DAX=LUSG>
Late/Early-Dax <.GDAXIL>22.766,41
SMI-Future <FSMIc1>12.246,00
 
Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter:
 
ANLEIHEN
Anleihe-FuturesStand
Bund-Future <FGBLc1>125,29
T-Bond-Future <USc1>112,63
Gilt-Future87,76

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Anleihe-RenditenStandSchluss-Rendit
e am
am 23.03.2026
10-jährige2,987%3,019%
Bundesanleihe <DE10YT=RR>
30-jährige3,518%3,505%
Bundesanleihe <DE30YT=RR>
10-jährige4,384%4,336%
US-Anleihe
30-jährige4,946%4,912%
US-Anleihe
10-jährige brit.4,939%4,918%
Anleihe <GB10YT=RR>
30-jährige brit.5,550%5,522%
Anleihe <GB30YT=RR>
 
Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter:
 
ROHSTOFFE
Energie und MetallePreise umVeränderung in
07:00 UhrProzent
Brent-Öl ($/Barrel)103,22+3,3%
WTI-Öl <CLc1> ($/Barrel)91,59+3,9%
US-Erdgas ($/MMBTU)2,9260+1,2%
Gold <XAU=> ($/Feinunze)4.342,14-1,4%
Kupfer ($/Tonne)11.937,00-1,9%

Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter:



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