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24.03.2026 /06:23:44
WDHLG-Kosmetikkonzerne Estee Lauder und Puig verhandeln über Milliardenfusion

(Wiederholung vom Vorabend)
Bangalore, 23. Mrz (Reuters) - Der US-Kosmetikkonzern
Estee Lauder <EL.N> und sein spanischer Konkurrent Puig
verhandeln über einen Zusammenschluss. Beide Unternehmen
bestätigten am Montag entsprechende Gespräche. Es sei jedoch
noch keine Einigung erzielt worden und es gebe keine Gewissheit
für einen Abschluss, teilte Puig mit. Einem Bericht des "Wall
Street Journal" zufolge geht es dabei um eine Kombination aus
Barzahlung und Aktientausch. Die Zeitung "Financial Times"
berichtete, durch die Fusion würde ein Branchenriese mit einem
Wert von 40 Milliarden Dollar entstehen. Die Aktien von Estee
Lauder, das an der Börse mit rund 31 Milliarden Dollar bewertet
wird, gaben zum Handelsschluss um rund sieben Prozent nach.

Estee Lauder kämpft derzeit mit einer schwachen Nachfrage auf dem US-Heimatmarkt und bemüht sich um eine Trendwende. Die bislang größte Übernahme des Konzerns war der Kauf der US-Modemarke Tom Ford für 2,8 Milliarden Dollar im Jahr 2022. Zu dem in Barcelona ansässigen Unternehmen Puig gehören Parfümmarken wie Rabanne, Carolina Herrera und Jean Paul Gaultier. Der Konzern hatte 2024 den größten Börsengang in Spanien seit fast einem Jahrzehnt vollzogen und im vergangenen Monat für 2025 einen Anstieg des Nettogewinns um zwölf Prozent gemeldet.

Die Gespräche reihen sich in eine Welle von Übernahmen in der Kosmetikbranche ein. So kaufte Elf Beauty <ELF.N> im Jahr 2025 die Hautpflegemarke Rhode von Hailey Bieber für rund eine Milliarde Dollar. Im vergangenen Jahr hatte zudem der Gucci-Eigentümer Kering <PRTP.PA> sein Kosmetikgeschäft für vier Milliarden Euro an L'Oreal <OREP.PA> veräußert. Coty <COTY.N> leitete derweil eine Prüfung strategischer Optionen für sein Konsumentengeschäft ein, was zum Verkauf von Marken wie CoverGirl und Rimmel führen könnte.

(Bericht von Neil J Kanatt Bearbeitet von Scot W. Stevenson Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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