24. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
07.30 Uhr - Die Verschiebung des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump um fünf Tage gilt einem Medienbericht zufolge explizit nur für Angriffe auf iranische Energieanlagen. Militärische Ziele, die Marine, Raketen und die Rüstungsindustrie seien von dem Stopp ausgenommen und würden somit weiter angegriffen, zitiert das Nachrichtenportal "Semafor" einen US-Regierungsvertreter. Trump hatte dem Iran ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag (MEZ) abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern des Iran produktive Gespräche hinsichtlich einer Einigung gegeben habe. Allerdings hat der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf Trumps Darstellung dementiert. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X. Von den USA liegen zunächst keine Stellungnahmen zu dem "Semafor"-Bericht vor.
00.55 Uhr - Bei Luftangriffen auf einen Stützpunkt der schiitischen Volksmobilisierungseinheiten (PMF) in der westirakischen Provinz Anbar werden sechs Kämpfer getötet und 15 weitere verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch der PMF-Einsatzkommandeur für Anbar, berichten Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur Reuters. Wer für die Angriffe verantwortlich ist, bleibt zunächst unklar.
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