Düsseldorf, 24. Mrz (Reuters) - Die auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen spezialisierte Indus <INHG.DE> hat im vergangenen Jahr trotz der allgemeinen Konjunkturflaute netto zugelegt und will eine höhere Dividende zahlen. "Das wirtschaftliche Umfeld ist seit einigen Jahren ungemütlich", erklärte Indus-Chef Johannes Schmidt am Dienstag. Gleichwohl bleibe er optimistisch. "In unruhigen Zeiten sind es gerade die mittelständischen Unternehmen wie in unserer Gruppe, die immer wieder neue Wege finden, um ihre Ziele zu erreichen." Die aktuellen Preissteigerungen infolge des Kriegs im Iran sollen "schnellst möglich" an die Kunden weitergegeben werden, sagte Schmidt der Nachrichtenagentur Reuters.
Der Umsatz von Indus stieg 2025 leicht auf 1,74 Milliarden Euro, während das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) auf 147,8 (Vorjahr: 153,7) Millionen Euro sank. Unter dem Strich kletterte der Gewinn allerdings auf 69,8 (54,7) Millionen Euro. Die Aktionäre sollen daran mit einer um zehn Cent auf 1,30 Euro je Aktie angehobenen Dividende beteiligt werden.
Für das laufende Jahr rechnet Schmidt mit einem Umsatz zwischen 1,80 und 1,95 Milliarden Euro und einem bereinigten Ebita zwischen 150 und 170 Millionen Euro. "Auch wenn die Rahmenbedingungen uns nicht euphorisch werden lassen, sind wir zuversichtlich, dass wir 2026 moderat wachsen können", sagte er. Der Auftragsbestand habe zum Jahresende deutlich über dem Vorjahr gelegen, was ein gutes Signal sei.
(Bericht von Anneli Palmen, redigiert von Ralf Banser Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)