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24.03.2026 /08:44:22
UKRAINE-TICKER-RIA: Sicherheitskräfte in Moskau in erhöhter Alarmbereitschaft

24. Mrz (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

08.30 Uhr - Der russische Inlandsgeheimdienst FSB, die Polizei und die Nationalgarde in Moskau sind in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtet. Grund seien Hinweise, wonach die Ukraine Sabotageakte und Angriffe auf Regierungsvertreter, Angehörige des Verteidigungsministeriums und Polizisten plane. In dem seit vier Jahren andauernden Krieg haben beide Seiten immer wieder Ziele weit hinter der Front angegriffen. Dabei setzten sie Drohnen und Sabotageeinheiten ein, um Menschen zu töten und kritische Infrastruktur zu attackieren.

08.20 Uhr - Die Ukraine ist nach Angaben ihrer Luftwaffe in der Nacht mit 392 Drohnen und 34 Raketen aus Russland angegriffen worden. Der Flugabwehr sei es gelungen, 25 Raketen und 365 Drohnen abzuschießen oder zu "neutralisieren". Weitere Angaben liegen zunächst nicht vor.

08.00 Uhr - Russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine wirken sich auf die benachbarte Republik Moldau aus. Die wichtigste Stromverbindung zwischen dem Land und Europa sei gekappt, teilt Präsidentin Maia Sandu auf X mit. "Es gibt alternative Routen, aber die Lage bleibt fragil. Russland allein ist dafür verantwortlich."

07.22 Uhr - Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht mehrere Menschen getötet worden. In Saporischschja habe es einen Toten und fünf Verletzte gegeben, teilt Regionalgouverneur Iwan Fedorow mit. Bei den schweren Angriffen seien zudem unter anderem Wohnhäuser, ein Hotel und Industrieanlagen beschädigt worden. In der Region Poltawa starben nach Behördenangaben zwei Menschen, elf weitere wurden verletzt. Bei einem Drohnenangriff auf einen Zug in der Region Charkiw wurde der örtlichen Staatsanwaltschaft zufolge ein Fahrgast getötet. Der Zug befand sich an einem Bahnhof in dem Dorf Slatyne. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte kurz zuvor unter Berufung auf Geheimdienstinformationen vor einem unmittelbar bevorstehenden Großangriff Russlands gewarnt.

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