Nachricht


24.03.2026 /08:54:59
NAHOST-TICKER-CDU-Politiker Hardt: Straße von Hormus nur durch Verhandlungen zu sichern

24. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

08.50 Uhr - Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Jürgen Hardt kann eine sichere Passage durch die Straße von Hormus nur durch Verhandlungen ermöglicht werden. "Mit Kriegsschiffen alleine kann die Straße von Hormus nicht gesichert werden", sagt der außenpolitische Sprecher in der ARD. Deshalb bringe auch eine militärische Unterstützung der USA durch europäische Kriegsschiffe nichts. "Die Küste des Iran muss unter Kontrolle entweder eines Regimes oder einer fremden Macht sein, die verhindert, dass von dort aus Schiffe in der Straße von Hormus beschossen werden", sagt Hardt. Insofern könne es nur eine Verhandlungslösung geben. Er könne sich vorstellen, dass US-Präsident Donald Trump den konkreten Plan habe, "mit wem auch immer im Iran eine Verhandlungslösung zu erzielen, die die Durchfahrt durch die Straße von Hormus und die Aggressivität des Regimes beendet".

08.04 Uhr - Bei einem Raketenangriff im Nordirak sind Insidern zufolge mindestens sechs Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Streitkräfte getötet und 22 weitere verletzt worden. Der Vorfall habe sich auf einem Peschmerga-Stützpunkt nördlich von Erbil in der Autonomen Region Kurdistan ereignet, hieß es in Sicherheitskreisen. Wer hinter dem Angriff steckt, ist zunächst nicht klar.

07.30 Uhr - Die Verschiebung des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump um fünf Tage gilt einem Medienbericht zufolge explizit nur für Angriffe auf iranische Energieanlagen. Militärische Ziele, die Marine, Raketen und die Rüstungsindustrie seien von dem Stopp ausgenommen und würden somit weiter angegriffen, zitiert das Nachrichtenportal "Semafor" einen US-Regierungsvertreter. Trump hatte dem Iran ein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gestellt, das ursprünglich in der Nacht zu Dienstag (MEZ) abgelaufen wäre. Am Montag verlängerte er die Frist aber um fünf Tage mit der Begründung, dass es zwischen den USA und namentlich nicht genannten Vertretern des Iran produktive Gespräche hinsichtlich einer Einigung gegeben habe. Allerdings hat der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf Trumps Darstellung dementiert. Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben, erklärte er auf X. Von den USA liegen zunächst keine Stellungnahmen zu dem "Semafor"-Bericht vor.

00.55 Uhr - Bei Luftangriffen auf einen Stützpunkt der schiitischen Volksmobilisierungseinheiten (PMF) in der westirakischen Provinz Anbar werden sechs Kämpfer getötet und 15 weitere verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch der PMF-Einsatzkommandeur für Anbar, berichten Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur Reuters. Wer für die Angriffe verantwortlich ist, bleibt zunächst unklar.

(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

Hinsichtlich weiterer Informationen und einer gegebenenfalls erforderlichen Offenlegung potenzieller Interessenkonflikte nach § 85 WpHG der für die Erstellung der zugrunde liegenden Finanzinformationen oder Analysen verantwortlichen Unternehmen wird auf das Informationsangebot dieser Unternehmen (Internetseite und andere Informationskanäle) verwiesen.