Frankfurt, 20. Feb (Reuters) - Die Zollpläne von US-Präsident Donald Trump und der stärkere Yen <JPY=> haben dem japanischen Aktienmarkt am Donnerstag zugesetzt. Der Nikkei-Index <.N225> verlor 1,2 Prozent auf 38.678 Zähler, der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 1,2 Prozent nach. Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) trieben den Yen zum Dollar auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten. Das machte vor allem den Aktien der stark exportorientierten Auto-Herstellern zu schaffen: Toyota verloren 1,6 Prozent, Honda Motor und Nissan Motor gaben 1,4 und 2,8 Prozent nach.
Zusätzlich belastet wurde der Sektor durch die Zollpläne Trumps. Der US-Präsident sagte am Mittwoch, er werde Zölle auf Holz, Autos, Halbleiter-Bauteile und Medikamente "in einem Monat oder früher" bekanntgeben. Der Republikaner sieht die USA im Handel mit anderen Ländern benachteiligt.
Am chinesischen Aktienmarkt hielten sich die Investoren wegen der Zollängste ebenfalls zurück - die Börsen traten mehr oder weniger auf der Stelle. Der chinesische Bluechip-Index CSI300 fiel um 0,3 Prozent, der Shanghai Composite notierte kaum verändert. In den vergangenen Wochen hatte Trump zunächst China attackiert und zehn Prozent zusätzlich auf alle Importe von dort erhoben. Androhungen gegen die Nachbarn Mexiko und Kanada wurden nach kurzen Verhandlungen für einen Monat auf Eis gelegt, um Zeit für weitere Gespräche zu haben.
Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
Donnerstag | Uhr | Prozent |
Nikkei <.N225> | 38.678,04 | -1,2% |
Topix | 2.734,60 | -1,2% |
Shanghai | 3.351,44 | MISSING |
CONDITION0,0% | ||
CSI300 | 3.929,29 | -0,3% |
Hang Seng <.HSI> | 22.630,82 | -1,4% |
Kospi | 2.654,06 | -0,6% |
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Währungen | Kurse um 08:00 |
Uhr | |
Euro/Dollar <EUR=> | 1,0425 |
Pfund/Dollar <GBP=> | 1,2588 |
Dollar/Yen <JPY=> | 150,03 |
Dollar/Franken <CHF=> | 0,9023 |
Dollar/Yuan <CNY=> | 7,2720 |
Dollar/Won <KRW=> | 1.438,88 |
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Kursentwicklung asiatischer Aktienmärkte | https://tmsnrt.rs/2zpUAr4 |
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(Bericht von: Junko Fujita, Daniela Pegna, Shanghai Newsroom, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: