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20.02.2025 /11:09:49
WDHLG-BÖRSEN-TICKER-Zurich-Aktien steigen nach Rekordgewinn auf 24-Jahres-Hoch

(Technische Wiederholung)
Frankfurt, 20. Feb (Reuters) - Es folgt der
Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen
Finanzmärkten und ihren Ursachen:

10.40 Uhr - Nach einem Rekordgewinn und einer kräftigen Dividendenerhöhung greifen Anleger im großen Stil zur Zurich Insurance Group <ZURN.S>. Die Aktien des Schweizer Versicherungskonzerns steigen um über drei Prozent auf 583,40 Franken - den höchsten Stand seit 24 Jahren. "Insgesamt weist die Versicherung gegenüber der Konkurrenz ein überdurchschnittliches Wachstum und eine höhere Profitabilität auf", erklärt Analyst Daniel Bosshard von der Luzerner Kantonalbank.

10.20 Uhr - Trotz eines Milliardenverlustes zeigen sich die Anleger von Anglo American erfreut über Fortschritte beim Verkauf von Vermögenswerten und beim Schuldenabbau. Die Aktien des Bergbauunternehmens steigen an der Londoner Börse um 3,5 Prozent. Der Konzern bemüht sich um eine Ausgliederung von Platin- und Diamant-Aktivitäten sowie den Verkauf von Kohle- und Nickelaktiva. Unter anderem wegen einer Wertminderung bei der Diamantensparte De Beers verbuchte der Konzern im vergangenen Jahr einen Verlust in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar. Der Buchwert von De Beers sei nun auf eine vernünftigere Bewertung geschrumpft, sagten die Analysten von Jefferies.

10.10 Uhr - Nach dem Aus in der Champions League geraten die Aktien von Juventus unter Druck und verlieren an der Mailänder Börse mehr als elf Prozent. Der Turiner Fußball-Erstligist unterlag dem PSV Eindhoven 1:3 im Rückspiel der K.-o.-Phase. Der Verein ist nach dem AC Mailand und Atalanta die dritte italienische Mannschaft, die aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist.

09.38 Uhr - Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts machen die Anleger laut Börsianern bei Krones <KRNG.DE> Kasse. Die Aktien des weltgrößten Getränke-Abfüllanlagenherstellers fallen im MDax <.MDAXI> in der Spitze um 6,9 Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Titel gut zehn Prozent zugelegt. Krones hat seine Umsatz- und Ertragsziele erreicht. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um zwölf Prozent auf 5,29 Milliarden Euro und lag damit erstmals über der Fünf-Milliarden-Schwelle. Für das laufende Jahr rechnet Krones mit einem verlangsamten Umsatzwachstum von sieben bis neun Prozent.

07.45 Uhr - Der Goldpreis <XAU=> bleibt weiter auf Rekordkurs. Das Edelmetall verteuert sich in der Spitze um 0,6 Prozent auf ein frisches Allzeithoch von 2948,85 Dollar je Feinunze. Seit Jahresbeginn hat der Preis um rund zwölf Prozent zugelegt. Börsianern zufolge sorgen die Zollpläne von US-Präsident Donald Trump, der ungewisse Ausgang der US-Gespräche mit Russland zur Beendigung des Ukraine-Krieges wie auch der unklare Zinskurs der großen Notenbaken für eine verstärkte Flucht in sichere Häfen wie Gold. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, geht davon aus, dass der Goldpreis weiter unterstützt bleibt. "Anleger müssen jedoch jederzeit mit Kursrückschlägen rechnen, falls sehr stark auf der Käuferseite positionierte spekulative Investoren kurzfristig Gewinne mitnehmen sollten", schreibt er in einem Kommentar.

07.17 Uhr - Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) treiben den Yen <JPY=> zum Dollar auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Die US-Währung verliert in der Spitze 0,9 Prozent auf 150,11 Yen. Hajime Takata, Vorstandsmitglied der BoJ, sagte in einer Rede, es sei wichtig, den geldpolitischen Kurs auch nach der Zinserhöhung im Januar weiterhin schrittweise umzustellen. Takata hielt sich allerdings bedeckt, wie schnell und in welchem Ausmaß die Notenbank an der Zinsschraube drehen könnte. Die japanische Notenbank hat Ende Januar ihren Leitzins auf das höchste Niveau seit 2008 erhöht. Der Satz wurde von 0,25 auf 0,5 Prozent verdoppelt, blieb damit aber immer noch vergleichsweise niedrig.



(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



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