Frankfurt/Tokio, 19. Feb (Reuters) - Die Aussicht auf weitere US-Zölle hat die Börsen in Japan am Mittwoch ins Minus gedrückt. Der 225 Werte umfassende Tokioter Nikkei-Index <.N225> gab 0,3 Prozent auf 39.165 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor genauso viel auf 2767 Zähler. Unter Druck geriet vor allem der japanische Automobilsektor. Die Aktien von Honda, Toyota und Nissan bröckelten um 1,7 bis 2,3 Prozent ab. Der Branchenindex büßte 1,3 Prozent ein. US-Präsident Trump will nun Zölle auf importierte Autos erheben. "Ich werde Ihnen das wahrscheinlich am 2. April sagen, aber es wird in der Nähe von 25 Prozent liegen", sagte der Republikaner am Dienstagabend.
In China ging es indes nach oben. Die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stiegen um jeweils fast ein Prozent. Experten führten die Gewinne auf den Optimismus der Anleger rund um das chinesische Modell der Künstlichen Intelligenz (KI), DeepSeek, zurück. Chinas Technologie-Branchenindex kletterte um drei Prozent. "In der chinesischen Wirtschaft zeigen sich erste grüne Triebe, und DeepSeek gibt dem Sektor einen Adrenalinschub", sagte Thomas Rupf, Chefanleger der VP Bank in Singapur. Die Aussicht auf die kostengünstige Entwicklung von KI-Anwendungen veranlasse die Investoren dazu, das Wachstumspotenzial der Volksrepublik neu zu bewerten. Dies überwiege derzeit auch die Sorgen über die Handelspolitik.
Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
Mittwoch | Uhr | Prozent |
Nikkei <.N225> | 39.164,61 | -0,3% |
Topix | 2.767,25 | -0,3% |
Shanghai | 3.351,76 | +0,8% |
CSI300 | 3.940,52 | +0,7% |
Hang Seng <.HSI> | 22.912,93 | -0,3% |
Kospi | 2.671,52 | +1,7% |
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Währungen | Kurse um 08:00 |
Uhr | |
Euro/Dollar <EUR=> | 1,0455 |
Pfund/Dollar <GBP=> | 1,2615 |
Dollar/Yen <JPY=> | 151,62 |
Dollar/Franken <CHF=> | 0,9026 |
Dollar/Yuan <CNY=> | 7,2833 |
Dollar/Won <KRW=> | 1.439,53 |
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Kursentwicklung asiatischer Aktienmärkte | https://tmsnrt.rs/2zpUAr4 |
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(Bericht von Zuzanna Szymanska, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)