Kinshasa, 05. Apr (Reuters) - Die Demokratische Republik Kongo nimmt im Rahmen eines Abkommens mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump aus den USA abgeschobene Drittstaatsangehörige auf. Dies teilte die Regierung in Kinshasa am Sonntag mit. Die ersten Menschen sollen im April eintreffen. Wie viele Personen das Land aufnehmen wird, ließ die Regierung offen. Die Kosten für die Vereinbarung übernehmen den Angaben zufolge vollständig die USA, für den Kongo entstünden keine finanziellen Belastungen. Entsprechende Einrichtungen in der Nähe der Hauptstadt Kinshasa seien bereits vorbereitet worden.
Uganda hatte am Freitag ein ähnliches Abkommen bekannt gegeben. Die USA haben bereits Drittstaatsangehörige in mehrere afrikanische Länder abgeschoben, darunter Ghana, Kamerun, Äquatorialguinea und Eswatini. Dieses Vorgehen stößt bei Rechtsexperten und Menschenrechtsorganisationen auf Kritik.
(Bericht von Nellie Peyton, geschrieben von Hans Busemann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)