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06.04.2026 /04:01:03
Dokument: Irakischer Ölvermarkter Somo fordert von Kunden Verladepläne

Singapur, 06. Apr (Reuters) - Der staatliche irakische Ölvermarkter Somo hat von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl gefordert. Dies ging aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters am Montag eingesehenen Dokument hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge der Iran den Irak von jeglichen Beschränkungen für den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. "Um die Kontinuität und Stabilität der Rohölexporte zu gewährleisten, fordern wir Ihr geschätztes Unternehmen auf, seine Verladepläne innerhalb von 24 Stunden einzureichen", hieß es in dem Schreiben des Ölvermarkters vom Sonntag. Alle Verladeterminals, einschließlich des Basrah Oil Terminal, seien voll betriebsbereit. Somo sei in der Lage, alle vertraglichen Programme ohne Einschränkungen auszuführen. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

Eine Wiederaufnahme der Ölexporte würde dem Opec-Mitglied Irak helfen, seine Produktion wieder hochzufahren. Im vergangenen Monat war die irakische Fördermenge auf etwa 800.000 Barrel pro Tag eingebrochen. Marktteilnehmern zufolge bleibt jedoch abzuwarten, ob Reedereien ihre Tanker angesichts des anhaltenden Krieges der USA und Israels mit dem Iran überhaupt in den Golf schicken werden.

(Bericht von Florence Tan, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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