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09.04.2026 /05:03:21
MÄRKTE-Brüchige Waffenruhe im Golf drückt auf Stimmung an Asiens Börsen

Sydney, 09. Apr (Reuters) - Die brüchige Waffenruhe im Golf hat die Stimmung an den asiatischen Börsen am Donnerstag gedämpft. Die Ölpreise zogen wieder an und erinnerten die Anleger daran, dass die inflationären Auswirkungen des Konflikts noch lange anhalten werden. Es gab kaum Anzeichen dafür, dass die Straße von Hormus wieder vollständig befahrbar ist. "Ein Fünftel des weltweiten Ölangebots bewegt sich durch einen Korridor, der immer noch faktisch unter dem Einfluss einer der Konfliktparteien steht", sagte Nigel Green, Chef der deVere Group. "Das ist keine Stabilität." Man brauche keine vollständige Blockade, um die Ölmärkte wieder stark nach oben zu treiben. Der japanische Nikkei-Index <.N225> gab 0,5 Prozent nach. Die Börse in Shanghai verlor ebenfalls 0,5 Prozent. Zudem zeigten die Protokolle der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed, dass eine wachsende Zahl von Mitgliedern eine Zinserhöhung zur Eindämmung der Inflation für notwendig halten könnte.

DEVISEN

Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 158,74 Yen <JPY=> und legte leicht auf 6,8326 Yuan <CNY=> zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7911 Franken <CHF=> vor. Parallel dazu blieb der Euro <EUR=> fast unverändert bei 1,1665 Dollar und zog leicht auf 0,9227 Franken <EURCHF=> an.

ROHSTOFFE

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um zwei Prozent auf 96,65 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,8 Prozent fester bei 97,02 Dollar. Der Goldpreis <XAU=> notierte unverändert bei 4718 Dollar je Feinunze.

WALL STREET

An der Wall Street hatte der US-Standardwerteindex Dow Jones am Mittwoch mit einem Plus von 2,9 Prozent bei 47.909,92 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500 <.SPX> gewann 2,5 Prozent auf 6.782,81 Zähler, und der technologielastige Nasdaq <.IXIC> zog um 2,8 Prozent auf 22.635,00 Stellen an.

(Bericht von Wayne Cole. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



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