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09.04.2026 /23:26:48
NAHOST-TICKER-Trump warnt Iran vor Gebühren-Erhebung in Straße von Hormus

09. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

23.25 Uhr - US-Präsident Donald Trump warnt den Iran davor, von Tankern Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verlangen. "Das sollten sie besser lassen, und falls sie es tun, sollten sie sofort damit aufhören", schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.

10.45 Uhr - "Ich habe heute mit dem iranischen Außenminister (Abbas) Araghchi gesprochen", teilt Bundesaußenminister Johann Wadephul auf X mit. "Ich habe Iran aufgefordert, den Waffenstillstand einzuhalten und sich auf konstruktive Verhandlungen einzulassen sowie freie und sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen."

22.38 Uhr - Nach einem Drohnenangriff auf eine diplomatische Einrichtung der USA in Bagdad bestellt US-Vizeaußenminister Christopher Landau den irakischen Botschafter ein. Das teilt das Außenministerium in Washington mit. Landau kritisiere das Versäumnis der Regierung im Irak, die Angriffe zu verhindern. Er erkenne jedoch die Bemühungen der dortigen Sicherheitskräfte bei der Reaktion auf die Vorfälle an. Zuvor hatte die US-Botschaft in Bagdad einer mit dem Iran verbündeten irakischen Miliz vorgeworfen, mehrere Drohnenangriffe nahe dem internationalen Flughafen der Hauptstadt verübt zu haben.

20.07 Uhr - Der Iran will die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus in eine neue Phase überführen. Dies erklärt das Geistliche Oberhaupt Ajatollah Modschtaba Chamenei in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung. Der Iran strebe keinen Krieg an, werde aber nicht auf seine Rechte verzichten, heißt es darin weiter.

19.50 Uhr - Die Hisbollah lehnt direkte Verhandlungen mit Israel ab. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr der Vertriebenen Priorität haben. Zuvor hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sein Kabinett angewiesen, direkte Gespräche mit dem Libanon aufzunehmen.

19.05 Uhr - Die Zahl der Toten durch die israelischen Angriffe im Libanon am Vortag steigt nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums auf 303. Die Bilanz sei noch nicht endgültig und dürfte weiter steigen, da Rettungsteams noch immer Leichen aus den Trümmern bergen, teilt die Behörde mit. Seit dem 2. März seien damit insgesamt 1888 Menschen getötet und mehr als 6000 verletzt worden.

17.38 Uhr - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist nach eigenen Angaben Friedensgespräche mit dem Libanon an. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stünden die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.

16.56 Uhr - Italien rechnet wegen der gegenwärtigen Rahmenbedingungen mit einem geringeren Wirtschaftswachstum. Die Regierung bereite eine Senkung ihrer Prognosen vor, sagt Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti im Parlament. Die Daten deuteten jedoch nicht auf eine strukturelle Verschlechterung der Wirtschaft hin. Die Korrekturen nach unten seien begrenzt und vor allem auf Faktoren wie globale Energiepreise zurückzuführen, erklärt er. Insidern zufolge erwägt die Regierung, ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 0,7 auf 0,5 bis 0,6 Prozent zu senken. Für das kommende Jahr werde eine Reduzierung von 0,8 auf 0,6 bis 0,7 Prozent angepeilt.

16.55 Uhr - Kanzler Friedrich Merz kritisiert das harte Vorgehen der israelischen Armee im Libanon. "Wir sehen mit besonderer Besorgnis die Lage im Süden des Libanon", sagt der Kanzler. "Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen, und das darf nicht geschehen", mahnt er. Deshalb habe er mit anderen Regierungschefs die israelische Regierung gebeten, die nochmals verschärften Angriffe zu beenden. Außenminister Johann Wadephul habe bereits zweimal mit seinem israelischen Kollegen telefoniert. Er selbst stehe in persönlichem Kontakt mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

16.45 Uhr - Russland verurteilt die israelischen Angriffe auf den Libanon und fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Das Vorgehen könne die Verhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Israel hatte am Mittwoch seine bislang schwersten Angriffe auf den Libanon seit Kriegsbeginn ausgeführt.

16.25 Uhr - Bei der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank nächste Woche wird es laut IWF-Chefin Kristalina Georgiewa darum gehen, den Schock des Nahost-Krieges zu bewältigen. Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) erklärt, der Fonds erwarte kurzfristig einen Anstieg der Nachfrage nach Finanzhilfen auf 20 bis 50 Milliarden Dollar infolge der Auswirkungen der Kämpfe. Der nun in eine Waffenruhe übergegangene Krieg stelle die Weltwirtschaft auf die Probe: Bei Öl und Erdgas sei ein Angebotsschock ausgelöst worden, der die Energiepreise in die Höhe getrieben und gleichzeitig die Lieferketten gestört habe.

16.23 Uhr - Nato-Generalsekretär Mark Rutte informiert Insidern zufolge mehrere Bündnispartner, dass US-Präsident Donald Trump innerhalb weniger Tage konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus erwartet. Rutte sprach am Mittwoch mit Trump in Washington.

16.14 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat in dem Telefonat mit Kanzler Friedrich Merz nach dessen Angaben nicht mit einem Abzug von US-Soldaten gedroht. "Wir haben weder über den Abzug gesprochen noch über die Einschränkung der Nutzung der Militärinfrastruktur, die von den amerikanischen Streitkräften in Deutschland vorgehalten wird", sagt Merz. Zu einer möglichen Einschränkung der Nutzung der US-Basen in Deutschland fügt er hinzu: "Es gibt Stationierungsabkommen. Und wir hatten in der Bundesregierung keine Veranlassung daran zu zweifeln, dass die amerikanischen Streitkräfte sich auch in den letzten Wochen im Rahmen der Befugnisse aus diesem Stationierungsabkommen verhalten haben."

16.07 Uhr - Kanzler Friedrich Merz dämpft die Erwartungen auf schnelle Entlastungen für die Bürger wegen der hohen Spritpreise. Die Koalition setze ihre Beratungen auch in den kommenden Tagen und Wochen fort, sagt er. Man solle nicht mit kurzfristigen Entscheidungen rechnen. Er habe Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gebeten, Entscheidungen vorzubereiten. Es dürfe aber keine Markteingriffe geben, die zu Versorgungsengpässen führten, wie sich dies in einigen anderen Ländern abzeichne.

16.05 Uhr - Die Bundesregierung redet nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz wieder mit der Führung in Teheran. "Wir tun das in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde.

14.50 Uhr - Das israelische Militär gibt eine Evakuierungswarnung für die Vororte im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut heraus. Üblicherweise gehen solche Warnungen Angriffen des israelischen Militärs voraus. Es nimmt nach eigenen Angaben Ziele der libanesischen Hisbollah ins Visier, die mit dem Iran verbündet ist.

14.35 Uhr - Der Iran will einem Medienbericht zufolge die Straße von Hormus zunächst nicht vollständig öffnen. Als Teil der mit den USA ausgehandelten Feuerpause dürften höchstens 15 Schiffe pro Tag die Meerenge passieren, meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt wird. Die Straße von Hormus ist von großer Bedeutung für die weltweite Versorgung mit Öl, Erdgas, Helium und Dünger. Vor Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar durchquerten im Schnitt 140 Schiffe täglich die Meerenge.

13.50 Uhr - Die israelischen Angriffe auf den Libanon verletzen nach den Worten des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian die mit den USA vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe. Durch diese Angriffe würden Verhandlungen sinnlos, sagt Peseschkian. Der Iran werde die Bevölkerung im Libanon nicht im Stich lassen, unterstreicht der Präsident. Er reagiert auf die schwersten israelischen Angriffe auf den Libanon seit Anfang März, bei denen am Mittwoch mehr als 250 Menschen getötet wurden. Israel hat erklärt, die mit dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe schließe den Libanon nicht mit ein. Dort hat das israelische Militär massiv angegriffen und nach eigener Darstellung Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz ins Visier genommen.

13.01 Uhr - Ein Tanker für Ölprodukte und fünf verschiedene Massengutfrachter haben in den letzten 24 Stunden die Straße von Hormus durchquert, wie aus einer Auswertung von Daten von Schiffsverfolgungsdiensten hervorgeht. Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist praktisch zum Erliegen gekommen: Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar gab es kaum Bewegung, und laut Daten von Kpler, Lloyd?s List Intelligence und Signal Ocean passierten durchschnittlich nur wenige Schiffe pro Tag die Meerenge. Vor dem 28. Februar fuhren laut Marktschätzungen durchschnittlich 140 Schiffe täglich durch die Meerenge.

12.02 Uhr - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Warnung für den Luftraum über dem Nahen Osten und der Golfregion verlängert. Die Empfehlung, diese Lufträume zu meiden, gelte nun bis zum 24. April, teilt die EASA mit. Die Empfehlung galt zuvor bis zum 10. April.

11.44 Uhr - Die Verständigung auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sollte der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge auf den Libanon ausgeweitet werden. Die vom Iran unterstützte Hisbollah sollte entwaffnet werden, schreibt Kallas auf X. Die israelischen Aktionen belasteten die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran stark. "Israelische Angriffe haben letzte Nacht Hunderte Menschen getötet, was es schwer macht zu argumentieren, dass solche hart durchgreifenden Maßnahmen unter Selbstverteidigung fallen."

11.33 Uhr - Mehr als 3000 Menschen sind dem Leiter der iranischen Gerichtsmedizin zufolge während des am 28. Februar begonnenen Krieges im Iran ums Leben gekommen. 40 Prozent davon mussten anhand von forensischen Untersuchungen identifiziert werden, wie er staatlichen Medien sagt. Erst dann hätten sie ihren Familien übergeben werden können.

10.20 Uhr - Auch Spanien verurteilt die massiven Angriffe des israelischen Militärs auf den Libanon. Außenminister Jose Manuel Albares wirft Israel vor, mit den Luftangriffen gegen internationales Recht und die Waffenruhe im Nahen Osten zu verstoßen. "Gestern haben wir gesehen, wie Israel unter Missachtung der Waffenruhe und unter Verletzung des Völkerrechts Hunderte von Bomben auf den Libanon abgeworfen hat", sagt Albares im Parlament. Spanien ist unter den westlichen Staaten einer der schärfsten Kritiker des Vorgehens der USA und Israels im Iran und im Libanon. Die Regierung in Madrid hat ihren Luftraum für alle am Krieg beteiligten Flugzeuge gesperrt und den Konflikt als rücksichtslos und illegal bezeichnet. Auch Frankreich hat die israelischen Angriffe auf den Libanon scharf kritisiert.

10.05 Uhr - China hofft, dass die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe zu einer dauerhaften Lösung führt. Die "betreffenden Parteien können diese Chance auf Frieden ergreifen und die Region so schnell wie möglich zur Stabilität zurückführen", sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, in Peking. China habe die Kommunikation mit allen Seiten aufrechterhalten, sich "aktiv um eine Aussöhnung bemüht und eine weitere Eskalation der Kämpfe verhindert". Peking hoffe zudem, dass die Parteien ihre Differenzen durch Dialog beilegen und auf eine baldige Wiederherstellung des Friedens in der Golfregion hinarbeiten.

09.46 Uhr - Die Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus ist nach Einschätzung der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von lebenswichtigem Interesse für ihr Land und die gesamte Europäische Union. "Wir sind nur einen Schritt von dem Punkt entfernt, an dem es kein Zurück mehr gibt, aber jetzt stehen wir vor einer zerbrechlichen Aussicht auf Frieden, die mit Entschlossenheit verfolgt werden muss", sagt Meloni im Parlament. Italien verurteile jede Verletzung der Waffenruhe und fordere ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten.

09.23 Uhr - Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan drängt Israel, die Angriffe in Libanon einzustellen - auch um die Waffenruhe im Iran-Krieg nicht zu gefährden. "Diese Waffenruhe verliert ihre Glaubwürdigkeit, wenn der Libanon weiter unter Beschuss steht", teilt die SPD-Politikerin mit. "Während international von Deeskalation gesprochen wird, gehen die israelischen Angriffe im Libanon unvermindert weiter ? mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung", fügt sie hinzu. Dass die Waffenruhe offenbar nicht für den Libanon gelten solle, sei ein gefährlicher Widerspruch. "Diese neue Welle von Angriffen verurteile ich aufs Schärfste. Es sind vor allem Zivilisten, die dafür mit ihrem Leben bezahlen ? und die ohnehin fragile Waffenruhe wird weiter untergraben", sagt Radovan.

09.19 Uhr - Spanien öffnet seine Botschaft in Teheran wieder. Dies geschehe in der Hoffnung, Frieden im Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu erreichen, sagt Außenminister Jose Manuel Albares gegenüber Reportern. "Ich habe unseren Botschafter in Teheran angewiesen, zurückzukehren, seinen Posten wieder anzutreten und unsere Botschaft wieder zu eröffnen, damit wir uns diesen Friedensbemühungen von allen möglichen Seiten anschließen können, auch aus der iranischen Hauptstadt selbst", sagt Albares.

08.50 Uhr - Frankreich verurteilt scharf die massiven Angriffe des israelischen Militärs auf den Libanon. Auch der Libanon müsse in die von den USA mit dem Iran vereinbarte Waffenruhe einbezogen werden, fordert Außenminister Jean-Noel Barrot. Israel lehnt dies allerdings ab und nimmt nach eigenen Angaben weiterhin Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon ins Visier. Barrot fordert, dass der Iran auf die Unterstützung der Hisbollah und anderer verbündeter Organisationen wie der Hamas im Gazastreifen und der Huthi-Miliz im Jemen verzichtet. Zudem müsse der Iran seine Pläne zum Bau von Atomwaffen aufgeben und den Einsatz von Drohnen und Raketen beenden. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus müsse vom Iran zugelassen werden. "Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wird erst dann reibungslos verlaufen, wenn eine Einigung zwischen den Konfliktparteien erzielt wurde." Barrot fügt hinzu: "Ich glaube nicht, dass wir in dem gegenwärtigen Krieg von einem Sieger sprechen können."

07.33 Uhr - Die iranische Delegation für Gespräche zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel wird dem Botschafter in Pakistan zufolge noch am Donnerstagabend in der Hauptstadt Islamabad eintreffen. "Trotz der Skepsis in der iranischen Öffentlichkeit aufgrund wiederholter Verstöße gegen die Waffenruhe durch das israelische Regime ... trifft die iranische Delegation heute Abend in Islamabad ein, um ernsthafte Gespräche auf der Grundlage der vom Iran vorgeschlagenen zehn Punkte zu führen", teilt Botschafter Resa Amiri Moghadam auf X.

07.12 Uhr - Großbritannien fordert eine gebührenfreie Schifffahrt durch die Straße von Hormus. "Die grundlegenden Freiheiten der Meere dürfen nicht einseitig entzogen oder an einzelne Bieter verkauft werden", sagt Außenministerin Yvette Cooper laut vorab veröffentlichten Auszügen aus einer Rede. Damit stellt sie sich den Bestrebungen des Iran entgegen, die Meerenge zu kontrollieren und künftig Gebühren für die Durchfahrt zu erheben. Vor dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran galt die Meerenge formell als internationales Gewässer. Etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases wird durch die Wasserstraße transportiert. Es dürfe keinen Platz für Mautgebühren auf einer internationalen Wasserstraße geben, sagt Cooper. Zudem schließt sich Cooper der Forderung an, die kürzlich zwischen den USA und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. Israel hat zuletzt seine bislang schwersten Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon geflogen.

06.22 Uhr - US-Präsident Donald Trump plant derzeit noch keinen Abzug von US-Militär im Nahen Osten. Es würde in der Region stationiert bleiben, bis der Iran das Abkommen vollständig einhalte. "Alle US-Schiffe, Flugzeuge und Militärangehörigen, zusammen mit zusätzlicher Munition, Waffen und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes angemessen und notwendig ist, werden in und um den Iran stationiert bleiben, bis das WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird", erklärt Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Trump droht zugleich mit erneuten Angriffen, sollte der Iran die Vereinbarung nicht einhalten.

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