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10.04.2026 /01:50:50
NAHOST-TICKER-Kuwait verurteilt Drohnenangriffe - Iran weist Beteiligung zurück

10. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

01.50 Uhr - Kuwait verurteilt nach Angaben des Außenministeriums Drohnenangriffe des Iran und seiner Verbündeten auf wichtige Einrichtungen des Landes. Die Vorfälle seien eine Verletzung der Souveränität und des Luftraums, teilt das Ministerium mit. Die staatliche Nachrichtenagentur meldet einen Drohnenangriff auf einen Standort der Nationalgarde. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden, Verletzte gebe es nicht. Die iranischen Revolutionsgarden weisen in staatlichen Medien zurück, während der geltenden Waffenruhe Angriffe auf Golfstaaten verübt zu haben. Kuwait erklärt, die Angriffe untergrüben die Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.

01.15 Uhr - US-Präsident Donald Trump kritisiert das Vorgehen des Iran in der Straße von Hormus. Der Iran mache einen "sehr schlechten Job - manche würden sagen einen unehrenhaften", wenn es darum gehe, Öl passieren zu lassen, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Das ist nicht die Vereinbarung, die wir haben!", fügt er hinzu.

00.45 Uhr - Nach Angaben des israelischen Militärs hat die Hisbollah eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit in Teilen des Landes Luftalarm ausgelöst, darunter auch in Tel Aviv. Die Miliz selbst erklärte, sie habe am späten Abend israelische militärische Infrastruktur in der nördlichen Stadt Haifa angegriffen.

00.25 Uhr - Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt bei Treffen mit den Staatschefs von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) die iranischen Angriffe auf die Länder. Bei einem Gespräch mit dem Präsidenten der VAE, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, in Abu Dhabi seien sich beide einig, dass die iranischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Region nicht zu rechtfertigen seien, teilt der Regierungssitz Downing Street mit. Zudem erörterten sie die Lage in der Straße von Hormus und die Notwendigkeit, den freien Warenverkehr zur Unterstützung der globalen Lieferketten wiederherzustellen. Starmer sprach den Angaben zufolge auch mit dem König von Bahrain, Hamad bin Isa al-Chalifa.

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