Tokio, 10. Apr (Reuters) - Der Konflikt im Nahen Osten hat die japanischen Erzeugerpreise im März unerwartet stark steigen lassen. Der entsprechende Index sei im Jahresvergleich um 2,6 Prozent geklettert, teilte die japanische Zentralbank am Freitag mit. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Plus von 2,4 Prozent gerechnet, nach revidierten 2,1 Prozent im Februar. Der zunehmende Preisdruck könnte die Notenbank dazu veranlassen, die Zinsen in naher Zukunft anzuheben.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise, die Unternehmen sich gegenseitig für Waren und Dienstleistungen in Rechnung stellen, um 0,8 Prozent. Im Februar hatte das Plus bei revidierten 0,1 Prozent gelegen. Angetrieben wurde die Entwicklung durch teureres Benzin sowie Preisaufschläge bei Chemie- und Metallprodukten. Ein Index, der die Importpreise auf Yen-Basis misst, sprang im März im Jahresvergleich um 7,9 Prozent in die Höhe, nach einem revidierten Anstieg von 2,7 Prozent im Vormonat.
(Bericht von Leika Kihara, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)