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24.11.2025 /23:00:00
VORSCHAU-Was morgen wichtig wird

Berlin, 24. Nov (Reuters) - Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die absehbaren TOP-THEMEN am Dienstag aus den Ressorts Politik, Wirtschaft und Finanzmärkte. (Stand 16.00 Uhr)

UKRAINE/KOALITION - Die Staats- und Regierungschefs der die Ukraine unterstützenden "Koalition der Willigen" beraten in einer Videokonferenz über den Stand der Friedensgespräche. Der Koalition gehören rund 30 Staaten an, darunter auch Deutschland und zahlreiche andere europäische Staaten. Auch die USA, Kanada, Japan, Australien und Neuseeland gehören dazu. Das Format ist ein informeller Zusammenschluss von Ländern, die die Ukraine in ihrem Abwehrkampf des russischen Angriffskrieges unterstützen. Auch die EU-Kommission und die Nato sind in das Format eingebunden. Unklar blieb zunächst, ob auch US-Präsident Donald Trump an den Beratungen teilnehmen wird.

DEUTSCHLAND/HAUSHALT - Im Bundestag beginnt am Vormittag die Haushaltswoche. In den viertägigen Beratungen zum Etat 2026 wird vermutlich sehr kontrovers über die Pläne der schwarz-roten Koalition diskutiert. Der Kernhaushalt sieht Ausgaben von 524,54 Milliarden Euro vor, zudem Investitionen von 58,3 Milliarden und eine Neuverschuldung von 97,9 Milliarden. Am Dienstag werden auch die Einzelpläne der Ministerien für Wirtschaft, Umwelt, Bildung und Digitales diskutiert. Am Mittwoch steht dann die Generaldebatte zum Kurs von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf dem Programm. Am Freitag soll der Haushalt im Bundestag final beschlossen werden.

DEUTSCHLAND/ARBEITGEBERTAG - In Berlin steht der Arbeitgebertag an. Dabei sind als Redner zahlreiche Vertreter der Bundesregierung eingeplant, unter anderem Kanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil, Arbeitsministerin Bärbel Bas und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger wird dabei vermutlich schnelle und weitreichende Reformen einfordern, um die lahmende Wirtschaft anzuschieben.

DEUTSCHLAND/BIP - Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal voraussichtlich knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt hat von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal stagniert, dürfte das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung bestätigen. Im Frühjahr war es noch um 0,2 Prozent gesunken, nach einem Plus von 0,3 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres. Bei zwei negativen Quartalen in Folge wird von einer Rezession gesprochen.

DELL <DELL.N>/HP <HPQ.N> - Börsianer rechnen bei den beiden Computerherstellern mit einem Wachstumsschub im abgelaufenen Quartal. Nutzer tauschen ihre PCs verstärkt gegen modernere Modelle aus, um das Betriebssystem Windows 11 und KI-Funktionen nutzen zu können. Dell profitiert zudem von seinem Geschäft mit KI-Servern. Daher hat das Unternehmen seine mittelfristigen Wachstumsziele vor wenigen Wochen mehr als verdoppelt.

EASYJET - Der britische Billigflieger legt seine Bilanz für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2024/2025 vor. Mit Spannung wird auch erwartet, ob die Airline ihr Flugprogramm in Deutschland ausweitet. Denn die Regierungskoalition von Union und SPD hat jüngst viele Entlastungen für die Luftfahrt beschlossen, um die vergleichsweise hohen Standortkosten rund um das Fliegen zu senken. Easyjet-Deutschlandchef Stephan Erler wird die Pläne der Fluglinie für Deutschland im kommenden Jahr auf einer Pressekonferenz erläutern.



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