Wien, 24. Nov (Reuters) - Der österreichische Versicherungskonzern Uniqa hebt nach einem guten Geschäftsverlauf seine Mittelfristziele für die Jahre 2026 bis 2028 an. So sollen die Prämieneinnahmen nun jährlich um rund sechs Prozent statt wie bisher geplant um rund fünf Prozent wachsen, wie das Unternehmen am Montagabend anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte. Der Gewinn je Aktie soll jährlich um mehr als sieben Prozent zulegen, nach bislang angepeilten mehr als sechs Prozent. Zudem soll die Eigenkapitalrendite (ROE) auf über 13 (zuvor: über zwölf) Prozent steigen und die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) unter 93 (zuvor: unter 94) Prozent sinken. Für das laufende Jahr 2025 rechnet Uniqa damit, das obere Ende der Gewinnspanne vor Steuern von 490 bis 510 Millionen Euro zu erreichen.
Als Haupttreiber für die Anhebung der Mittelfristziele nannte der Konzern eine beschleunigte Profitabilität und Wachstum im Schaden- und Unfallgeschäft, den Fokus auf die Wachstumsstrategie in der österreichischen Krankenversicherung sowie ein besseres Finanzergebnis im Nichtleben-Geschäft. Die Ausschüttungsquote soll bei 50 bis 60 Prozent liegen, wobei eine progressive Dividendenpolitik verfolgt wird.
(Bericht von Alexandra Schwarz-Goerlich. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)