Berlin, 24. Nov (Reuters) - Die Chipkrise in Zusammenhang mit dem Hersteller Nexperia ist dem Verband der Automobilindustrie noch nicht vorbei. Anfang des neuen Jahres könnte es noch einmal eng werden. "Es ist noch eine angespannte Lage, aber bisher haben die Unternehmen die Strukturen aufrechterhalten können. Es kann im Januar und Februar noch einmal schwierig werden", sagte VDA-Chefin Hildegard Müller beim Ständehaus-Treff der "Rheinischen Post" am Montagabend in Düsseldorf laut redaktioneller Fassung. Es fehlten die Vorprodukte aus Deutschland, die in China weiterverarbeitet würden, erläuterte sie.
Hersteller und Zulieferer sind wegen des Mangels an Nexperia-Chips teils zu Produktionskürzungen gezwungen. Grund für die Versorgungskrise ist ein Streit zwischen den Niederlanden und China um den Chiphersteller Nexperia. Zuletzt sorgten erste Lockerungen der Exportsperre für Nexperia-Chips durch China für etwas Hoffnung auf Entspannung.
(Bericht von Kerstin Dörr Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)