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25.11.2025 /23:00:00
VORSCHAU-Was morgen wichtig wird

Berlin, 25. Nov (Reuters) - Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die absehbaren TOP-THEMEN am Mittwoch aus den Ressorts Politik, Wirtschaft und Finanzmärkte. (Stand 16.00 Uhr)

EU/UKRAINE - Die Außenminister der EU-Staaten beraten in einer Videokonferenz über die Lage in der Ukraine und das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Friedensplan. Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte sich am Dienstag optimistisch geäußert. Dass die Gespräche zwischen Russland und den USA zur Beendigung des Angriffskriegs gegen die Ukraine fortgesetzt würden, sei "ein gutes Zeichen". Es gebe jetzt die Chance, dass es schrittweise zu Verhandlungen kommen könne. "Das ist doch entscheidend." Die Europäer erheben den Anspruch, an solchen Verhandlungen beteiligt zu werden.

DEUTSCHLAND/BUNDESTAG - Im Bundestag spricht Kanzler Friedrich Merz in der Debatte über den Haushalt 2026. Die Generaldebatte über den Etat des Kanzleramts wird traditionell zu einem Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition genutzt. Merz dürfte aber auch auf die laufenden Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine eingehen.

IWF/DEUTSCHLAND - Der Internationale Währungsfonds wird seine wirtschaftspolitischen Empfehlungen für Deutschland veröffentlichen. Diese will der IWF am Vormittag bei einer Pressekonferenz in Berlin erläutern. In der Vergangenheit hatte die Finanzorganisation mit Sitz in Washington bereits die Reform der Schuldenbremse gelobt und immer wieder höhere Investitionen gefordert.

GROSSBRITANNIEN/HAUSHALT - Für die britische Finanzministerin Rachel Reeves steht ein Moment der Wahrheit an. Sie stellt ihren zweiten Jahreshaushalt vor, bei dem sie voraussichtlich eine weitere Runde kräftiger Steuererhöhungen ankündigen wird. Damit würde sie von ihrem Versprechen abrücken, nach ihrem ersten Haushalt vor einem Jahr keine weiteren Steuern zu erhöhen. Die Ministerin steht unter Druck, denn ihre Beliebtheitswerte sind niedrig: Einer Umfrage zufolge sind nur neun Prozent der Briten mit ihrer Arbeit zufrieden. Zuletzt hatten widersprüchliche Aussagen der Regierung zur Steuerpolitik die Anleger verunsichert.

USA/FED - Die US-Notenbank Fed veröffentlicht ihren Konjunkturbericht. Marktteilnehmer erwarten sich davon neue Hinweise auf den Zinskurs der Währungshüter. Diese entscheiden im Dezember darüber, ob sie ihre Geldpolitik zum dritten Mal in Folge lockern. Da wegen des Stillstands der Regierungsgeschäfte (Shutdown) viele Konjunkturdaten nicht verfügbar sind, stochern Finanzmärkte und Notenbanker im Dunkeln.

RAUMFAHRT/ESA - In Bremen beginnt die zweitägige Ministerratssitzung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Forschungsministerin Dorothee Bär hatte im Reuters-Interview angekündigt, dass der deutsche Beitrag für die ESA auf rund fünf Milliarden Euro für die kommenden Jahre erhöht wird. Deutschland dürfte damit innerhalb von Europa zum größten Finanzier der als strategisch angesehenen Weltraumaktivitäten werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte Weltraum-Investitionen von 35 Milliarden Euro für militärische Zwecke angekündigt.









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