* USA/UKRAINE - US-Präsident Donald Trump ist von einer zuvor angedeuteten Frist für ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland abgerückt. "Die Frist für mich ist, wenn es vorbei ist", sagte Trump gegenüber Reportern an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Zuvor hatte er den Thanksgiving-Feiertag am Donnerstag als Zieldatum für eine Einigung genannt. Trump erklärte weiter, sein Sondergesandter Steve Witkoff werde bald nach Moskau reisen, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen.
* EU/UKRAINE - Die Außenminister der EU-Staaten beraten in einer Videokonferenz über die Lage in der Ukraine und das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Friedensplan. Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte sich am Dienstag optimistisch geäußert. Dass die Gespräche zwischen Russland und den USA zur Beendigung des Angriffskriegs gegen die Ukraine fortgesetzt würden, sei "ein gutes Zeichen". Es gebe jetzt die Chance, dass es schrittweise zu Verhandlungen kommen könne. "Das ist doch entscheidend." Die Europäer erheben den Anspruch, an solchen Verhandlungen beteiligt zu werden.
* DEUTSCHLAND/BUNDESTAG - Im Bundestag spricht Kanzler Friedrich Merz in der Debatte über den Haushalt 2026. Die Generaldebatte über den Etat des Kanzleramts wird traditionell zu einem Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition genutzt. Merz dürfte aber auch auf die laufenden Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine eingehen.
* USA/FED - Die US-Notenbank Fed veröffentlicht ihren Konjunkturbericht. Marktteilnehmer erwarten sich davon neue Hinweise auf den Zinskurs der Währungshüter. Diese entscheiden im Dezember darüber, ob sie ihre Geldpolitik zum dritten Mal in Folge lockern. Da wegen des Stillstands der Regierungsgeschäfte (Shutdown) viele Konjunkturdaten nicht verfügbar sind, stochern Finanzmärkte und Notenbanker im Dunkeln.
* RAUMFAHRT/ESA - In Bremen beginnt die zweitägige Ministerratssitzung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Forschungsministerin Dorothee Bär hatte im Reuters-Interview angekündigt, dass der deutsche Beitrag für die ESA auf rund fünf Milliarden Euro für die kommenden Jahre erhöht wird. Deutschland dürfte damit innerhalb von Europa zum größten Finanzier der als strategisch angesehenen Weltraumaktivitäten werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte Weltraum-Investitionen von 35 Milliarden Euro für militärische Zwecke angekündigt.
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* DAX <.GDAXI>-FIRMEN - Die Sparprogramme zahlreicher Konzerne sorgen einem Medienbericht zufolge für Milliardenbelastungen. In den ersten neun Monaten haben die im bedeutendsten deutschen Aktienindex gelisteten Unternehmen rund sechs Milliarden Euro für Restrukturierungen aufgewendet, wie das "Handelsblatt" auf Grundlage einer Bilanzanalyse berichtet. Das Geld fließe vorwiegend in den Personalabbau. Seit Anfang 2024 summierten sich die Restrukturierungskosten von Dax-Firmen demnach auf mehr als 16 Milliarden Euro.
* SAP <SAPG.DE> ist vom US-Unternehmen o9 Solutions wegen des angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt worden.
06:45 - Aroundtown Q3 Earnings Release
11:30 - Dertour Deutschland zu Reisesommer 2026
* HP <HPQ.N> verschärft seinen Sparkurs. Bis 2028 sollen zwischen 4000 und 6000 Stellen gestrichen werden, teilte der Computer-Hersteller mit. Dies entspricht etwa zehn Prozent der Belegschaft. "Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme über einen Zeitraum von drei Jahren Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Dollar erzielen wird", sagte HP-Chef Enrique Lores bei einer Telefonkonferenz. Betroffen seien Beschäftigte aus den Bereichen Produktentwicklung, Verwaltung und Kundendienst.
* DELL <DELL.N> - Der wachsende Bedarf an KI-Servern hat dem US-Konzern das beste Quartalsergebnis der Firmengeschichte beschert. Daraufhin hob der Computer-Hersteller seine Ziele für das Geschäftsjahr 2025/2026 zum zweiten Mal binnen weniger Monate an. Der US-Konzern steigerte seine Umsätze im vergangenen Vierteljahr den Angaben zufolge um elf Prozent auf 27 Milliarden Dollar. Der Reingewinn legte um 17 Prozent auf 2,59 Dollar je Aktie zu.
* UBS <UBSG.S> - Den Anlegern in den von der Insolvenz des US-Autozulieferers First Brands Group betroffenen Fonds der Schweizer Großbank drohen einem Medienbericht zufolge Verluste. Bei den von der Hedgefonds-Sparte O'Connor verwalteten Fonds stehe eine Abwertung des Fondsvermögens von mehr als zehn Prozent im Raum, berichtete das "Handelsblatt" gestützt auf Insider. Die UBS erklärte gegenüber der Zeitung, Vorrang habe für die Bank, die Kundeninteressen zu schützen und für First-Brands-Engagements eine möglichst hohe Rückzahlung zu erreichen.
* Der FLUGHAFEN WIEN gibt seine Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn auf und senkt infolgedessen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Der Vorstand habe nach eingehender Analyse aller relevanten Entscheidungsfaktoren beschlossen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.
AdoptAI summit in Paris
07:30 - Remy Cointreau half-year results
13:00 - Germany?s Merz, EU?s Séjourné speak at auto event in southwestern Germany
18:00 - CA Immobilien Anlagen AG Q3 2025 Results
Zusatzinfo unter Doppelklick auf
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* IWF/DEUTSCHLAND - Der Internationale Währungsfonds wird seine wirtschaftspolitischen Empfehlungen für Deutschland veröffentlichen. Diese will der IWF am Vormittag bei einer Pressekonferenz in Berlin erläutern. In der Vergangenheit hatte die Finanzorganisation mit Sitz in Washington bereits die Reform der Schuldenbremse gelobt und immer wieder höhere Investitionen gefordert.
* GROSSBRITANNIEN/HAUSHALT - Für die britische Finanzministerin Rachel Reeves steht ein Moment der Wahrheit an. Sie stellt ihren zweiten Jahreshaushalt vor, bei dem sie voraussichtlich eine weitere Runde kräftiger Steuererhöhungen ankündigen wird. Damit würde sie von ihrem Versprechen abrücken, nach ihrem ersten Haushalt vor einem Jahr keine weiteren Steuern zu erhöhen. Die Ministerin steht unter Druck, denn ihre Beliebtheitswerte sind niedrig: Einer Umfrage zufolge sind nur neun Prozent der Briten mit ihrer Arbeit zufrieden. Zuletzt hatten widersprüchliche Aussagen der Regierung zur Steuerpolitik die Anleger verunsichert.
10:00 - Austria-PMI
10:00 - ECB published biannual Financial Stability Review
13:30 - UK finance minister Reeves expected to raise taxes again in budget
14:30 - United States-GDP Prelim
14:30 - United States-Jobless
14:30 - United States-Durables
15:00 - ECB?s Vujcic speaks in Copenhagen
16:00 - US bank regulator to finalize relaxed leverage requirements for banks
| 17:00 | - | ECB chief economist Lane speaks |
| 18:00 | - | ECB President Lagarde speaks |
| 20:00 | - | Federal Reserve issues the Beige Book |
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| INDIKATOREN: | ||||||
| Local | Country | Indicator | Period | Poll | Prior | Unit |
| Time | ||||||
| 14:30 | US | Initial Jobless | W/e 22 | 225 | 220 | Thousand |
| Claims | Nov | |||||
| 14:30 | US | Durable Goods | Sep | 0.3 | 2.9 | Percent |
Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: <ECON>
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* DEUTSCHLAND/RENTE - Weil die Rentendebatte innerhalb der Union noch nicht gelöst ist, soll sich nun auch der Koalitionsausschuss am Donnerstag mit dem Thema beschäftigen. Das kündigte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, an. Kanzler Friedrich Merz pochte ebenso wie SPD-Chef Lars Klingbeil auf eine Verabschiedung des vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurfs über die sogenannte Haltelinie des Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2031.
* BRASILIEN - Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro muss seine Haftstrafe von 27 Jahren wegen der Planung eines Putsches verbüßen. Das Oberste Gericht des Landes erklärte, alle Rechtsmittel seien erschöpft und das Urteil damit rechtskräftig. Die Entscheidung des Richters muss noch von einem vierköpfigen Gremium des Obersten Gerichts gemeinsam gebilligt werden.
* UN - Die Suche nach der Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres hat mit dem Appell begonnen, verstärkt Frauen zu nominieren. Der 15-köpfige Sicherheitsrat und der Präsident der 193 Mitglieder zählenden Generalversammlung forderten die UN-Staaten in einem gemeinsamen Schreiben auf, Kandidaten für das Amt vorzuschlagen, das zum 1. Januar 2027 neu besetzt wird.
* UKRAINE/RUSSLAND/NATO - Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Hoffnung auf einen schnellen Frieden in der Ukraine gedämpft. "Auf dem Weg zum Frieden sind wir noch längst nicht am Ziel", sagte Rutte in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) und der spanischen Zeitung "El Pais". Der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump bilde die Grundlage für Gespräche zwischen der Ukraine und den USA und enthalte einige starke, aber auch einige schwierige Elemente, die noch mehr Arbeit und Verhandlungen erforderten.
* DEUTSCHLAND/FACHKRÄFTE - Der Fachkräftemangel in technischen Berufen bleibt trotz der Konjunkturflaute in Deutschland hoch und gefährdet wichtige Zukunftsprojekte. Im Oktober fehlten 148.500 Arbeitskräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, wie aus dem MINT-Report des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Die Autoren der Studie warnen, dass der Mangel Projekte in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz, Infrastruktur und Verteidigung unter Druck setze.
* TAIWAN/VERTEIDIGUNG - Der taiwanische Präsident Lai Ching-te will den Verteidigungshaushalt seines Landes mit einem Sonderbudget um 40 Milliarden Dollar aufstocken. Dies kündigte er in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Washington Post" an. Mit dem Geld seien bedeutende neue Waffenkäufe in den USA geplant, um die Entschlossenheit zur Selbstverteidigung zu betonen. Hintergrund sind die seit Jahren zunehmenden militärischen Drohungen Chinas.
* KUBA/INVESTITIONEN - Kuba will mit neuen Maßnahmen ausländische Investoren anlocken und so die schwere Wirtschaftskrise im Land bekämpfen. Die Regierung in Havanna erwägt dazu eine Reihe von Schritten, um das Geschäftsklima einfacher, agiler und transparenter zu gestalten, wie der Minister für ausländische Investitionen, Oscar Pérez-Oliva Fraga, sagte. Investoren sollen demnach künftig in Dollar wirtschaften, Mitarbeiter direkt einstellen und Immobilien kaufen dürfen. Zudem sollen sie bei Bedarf ihren eigenen Treibstoff importieren können.
French court rules on Sarkozy's appeal in campaign financing case
UK finance minister Reeves delivers budget speech in parliament
09:00 - German Chancellor Friedrich Merz addresses parliament on the budget for 2026
13:00 - German government presser
13:00 - German Chancellor Friedrich Merz, EU?s Séjourné speak at auto event in southwestern Germany
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* Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA hat die ASIATISCHEN Börsen am Mittwoch beflügelt. Schwache Konjunkturdaten aus den USA nährten die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bereits im Dezember die Zinsen senken könnte.
| DEVISEN | |||
| Währungen | Kurse | Veränderung in | |
| um | Prozent | ||
| 07:00 Uhr | |||
| Euro/Dollar <EUR=> | 1,1590 | +0,2% | |
| Pfund/Dollar <GBP=> | 1,3190 | +0,2% | |
| Dollar/Franken <CHF=> | 0,8044 | -0,4% | |
Euro/Franken| 0,9325 | -0,2% | | |
| Dollar/Yen <JPY=> | 156,12 | +0,1% | |
| Bitcoin/Dollar <BTC=> | 87.502,67 | +0,5% | |
| Ethereum/Dollar <ETH=> | 2.944,04 | +0,4% | |
| Kurs | EZB-Fixing am | ||
| um | 25.11.2025 | ||
| 07:00 Uhr | |||
| Euro/Pfund <EURGBP=> | 0,8784 | 0,8788 | |
| Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: | |||
| US-AKTIEN | |||
| Schlusskurse der | Stand Veränderung | in | |
| US-Indizesam Dienstag | Prozent | ||
| Dow Jones | 47.112,45 | +1,4% | |
| Nasdaq <.IXIC> | 23.025,59 | +2,7% | |
| S&P 500 <.SPX> | 6.765,88 | +0,9% | |
| Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt | unter: | ||
| ASIATISCHE AKTIEN | |||
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 07:00 Veränderung | in | |
| Mittwoch | Uhr | Prozent | |
| Nikkei <.N225> | 49.613,41 | +2,0% | |
| Topix | 3.358,94 | +2,1% | |
| Shanghai | 3.868,71 | -0,0% | |
| CSI300 | 4.521,46 | +0,7% | |
| Hang Seng <.HSI> | 25.968,92 | +0,3% | |
| Kospi | 3.955,49 | +2,5% | |
| Zusatzinfo zu den asiatischen | Aktienmärkten unter: | ||
| EUROPÄISCHE AKTIEN | |||
| Schlusskurse europäischer | Stand | ||
| Aktien-Indizes und -Futures | |||
| am Dienstag | |||
| Dax <.GDAXI> | 23.464,63 | ||
| EuroStoxx50 <.STOXX50E> | 5.573,91 | ||
| SMI <.SSMI> | 12.771,63 | ||
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| Indikationen | Stand |
| Dax bei Lang & | 23.572,00 |
| Schwarz <DAX=LUSG> | |
| Late/Early-Dax <.GDAXIL> | 23.528,45 |
| SMI-Future <FSMIc1> | 12.778,00 |
| Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: | |
| ANLEIHEN | |
| Anleihe-Futures | Stand |
| Bund-Future <FGBLc1> | 129,00 |
| T-Bond-Future <USc1> | 118,13 |
| Gilt-Future | 92,87 |
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| Anleihe-Renditen | Stand | Schluss-Rendit |
| e am | ||
| am 25.11.2025 | ||
| 10-jährige | 2,675% | 2,672% |
| Bundesanleihe <DE10YT=RR> | ||
| 30-jährige | 3,317% | 3,303% |
| Bundesanleihe <DE30YT=RR> | ||
| 10-jährige | 4,011% | 4,002% |
| US-Anleihe | ||
| 30-jährige | 4,657% | 4,658% |
| US-Anleihe | ||
| 10-jährige brit. | 4,525% | 4,495% |
| Anleihe <GB10YT=RR> | ||
| 30-jährige brit. | 5,319% | 5,321% |
| Anleihe <GB30YT=RR> | ||
| Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: | ||
| ROHSTOFFE | ||
| Energie und Metalle | Preise um | Veränderung in |
| 07:00 Uhr | Prozent | |
| Brent-Öl ($/Barrel) | 62,72 | +0,4% |
| WTI-Öl <CLc1> ($/Barrel) | 58,16 | +0,4% |
| US-Erdgas ($/MMBTU) | 4,5070 | +0,6% |
| Gold <XAU=> ($/Feinunze) | 4.161,82 | +0,8% |
| Kupfer ($/Tonne) | 10.877,00 | +0,6% |
Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter:
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(Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt, Berlin und Danzig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)