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26.11.2025 /05:01:58
MÄRKTE-Schwache US-Daten schüren Zinshoffnung und treiben Börsen an

Singapur, 26. Nov (Reuters) - Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA hat die asiatischen Börsen am Mittwoch beflügelt. Schwache Konjunkturdaten aus den USA nährten die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bereits im Dezember die Zinsen senken könnte. "Die Stimmung erhielt Auftrieb durch die zunehmenden Wetten, dass die US-Notenbank im Dezember erneut die Zinsen senken wird, nachdem das US-Verbrauchervertrauen und die Einzelhandelsumsätze schwach ausgefallen waren", schrieben die Analysten von Westpac in einer Studie. Der japanische Nikkei-Index <.N225> legte um zwei Prozent auf 49.630,06 Punkte zu. Die Börse in Shanghai gewann 0,1 Prozent. Die Märkte preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von gut 80 Prozent für eine Senkung um 25 Basispunkte ein, verglichen mit einer 50-Prozent-Chance eine Woche zuvor.

DEVISEN

Am Devisenmarkt gab der Dollar zum Yen <JPY=> leicht auf 155,85 Yen nach. Der Euro <EUR=> notierte kaum verändert bei 1,1590 Dollar. Das britische Pfund <GBP=> hielt sich vor der für den späteren Tagesverlauf erwarteten Haushaltsrede der Regierung stabil bei 1,3166 Dollar. Der neuseeländische Dollar <NZD=> legte nach einer Zinssenkung der dortigen Zentralbank um 0,9 Prozent zu.

ROHSTOFFE

Die Ölpreise stabilisierten sich nach Verlusten am Vortag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 62,70 Dollar. Am Dienstag hatten Anzeichen für einen möglichen Friedensplan zwischen der Ukraine und Russland die Preise auf ein Fünf-Wochen-Tief gedrückt. Der Goldpreis <XAU=> stieg um 0,2 Prozent auf 4.131,78 Dollar je Feinunze. Die Kryptowährung Bitcoin <BTC=> legte um 0,5 Prozent auf 87.438,53 Dollar zu.

WALL STREET

An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index am Dienstag mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 47.112,45 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500 <.SPX> gewann 0,9 Prozent auf 6.765,88 Zähler, und der technologielastige Nasdaq <.IXIC> zog um 0,7 Prozent auf 23.025,59 Stellen an. Auslöser waren die schwächer als erwartet ausgefallenen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und dem Verbrauchervertrauen, die die Zinssenkungshoffnungen befeuerten.

(Bericht von Gregor Stuart Hunter. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



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